Unterhaltung

Tierfreunde meiden neuen Kinofilm „Wir kaufen einen Zoo“

Gewaltsames "Training" von Elefanten für die Unterhaltungsbranche

Diese Woche kommt der neue Kinofilm „Wir kaufen einen Zoo“ mit Matt Damon und Scarlett Johansson in die Filmtheater. Wir haben uns mit dem Film näher beschäftigt und möchten alle  Tierfreunde bitten, auf einen Kinobesuch für diesen Film zu verzichten!

Gewaltsames "Training" von Elefanten für die Unterhaltungsbranche

Unsere Kollegen von PETA USA haben Regisseur Cameron Crowe und das Filmstudio im Vorfeld und während der Filmproduktion wiederholt gebeten, auf den Einsatz von echten Tieren am Set zu verzichten und stattdessen computeranimierte tierische Darsteller einzusetzen, weil Wildtiere für Filmproduktionen einem von Gewalt und Zwang geprägten Training ausgesetzt sind. PETA informierte die Filmproduzenten darüber, dass für Filmproduktionen Elefanten, Raubkatzen und Menschenaffen hinter den Kulissen in der Regel mit Schlägen, Elektroschocks und Nahrungsentzug gefügig gemacht werden, damit sie vor der Kamera die gewünschten Verhaltensweisen ausführen.

Alternativen vorhanden
Heutzutage muss kein Tier mehr für eine Filmproduktion leiden, da tierische Charaktere mittlerweile täuschend echt mittels Computeranimation dargestellt werden können. Die Darstellung von rein computeranimierten Affen in dem Film „Planet der Affen: Prevolution“ hat der Produktion  zu beachtlichem Erfolg und einer PETA-Auszeichnung als „Tierfreundlichstes Kino-Highlight 2011“ verholfen.

Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach den Einsatz von Wildtieren in der Unterhaltungsindustrie kritisiert und Misshandlungen aufgedeckt. Ein weiteres trauriges Beispiel ist die ZDF-Serie „Unser Charly“, wo Schimpansen am Set geschlagen und später in entsetzliche Pseudo-Auffangstationen abgeschoben wurden.

Was Ihr tun könnt
Bitte meidet Filme, Vorstellungen und Produktionen aller Art, wo Tiere zum Einsatz kommen, denn sie stehen nicht freiwillig vor der Kamera.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen