Unterhaltung

Tierfreunde meiden Kinofilm „Der Zoowärter“

Der neue Kinofilm mit „King of Queens“ Star Kevin James war kein Spaß für die tierischen Darsteller. Während des Drehs für den Hollywood-Streifen starb eine Giraffe, die zudem monatelang in einem engen Verschlag gelebt haben soll. PETA USA protestierte damals schon bei den Filmproduzenten gegen die Verwendung von Wildtieren am Set. Für die Elefantenszenen wurde zudem das berüchtigte US-Unternehmen „Have Trunk Will Travel“ (HTWT) mit der Elefantendame Tai engagiert. Gerade erst vor zwei Monaten, im Mai 2011, kamen geheime Aufnahmen von der Tierschutzorganisation Animal Defenders International aus dem Trainingscenter der Firma HTWT zutage, auf denen zu sehen ist, wie Tai und andere Elefanten bereits 2005 mit Elefantenhaken und Elektroschocker geprügelt und misshandelt wurden, damit sie in Filmen wie „Der Zoowärter“ gefügig sind.

Der Zoowärter ist ein „No Go“

Traurigerweise sind Misshandlungen von Wildtieren für die Zirkus- und Filmindustrie keine Seltenheit, aber dass die an dem Film beteiligten Hollywoodstars das Leid von Elefant, Giraffe und Co trotz Videobeweis ignorieren, verdient wiederum die Ignoranz der Kinogänger. PETA bittet daher alle Tierfreunde, den Film zu meiden und auch alle Freunde, Familie, Bekannte usw. von der Notwendigkeit zu überzeugen, auf den Film zu verzichten. Wie soll man auch bei einem Streifen Spaß haben, wenn man weiß, dass die Hauptdarsteller für ihren Auftritt geprügelt wurden oder gelitten haben!?

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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