Jagd Unterhaltung

Tatort Luchswald: Jägerschaft und Behörden schützen Täter

Eine bahnbrechende Reportage des Bayerischen Rundfunks: Tatort Luchswald

Nur selten gelangen Fälle von illegaler Tötung der streng geschützten Luchse an die Öffentlichkeit, wie beispielsweise 2012 die Vergiftung von „Tessa“ oder 2013 der Abschuss von „Tara“ und ihren drei ungeborenen Kindern. Trotz der vielen Hinweise wurden die Täter nie gefasst. Der  Bayerische Rundfunk ging der Sache nun auf den Grund. Schnell wird klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zuging: Ein Polizeibeamter, selbst ein örtlicher Jäger, wurde wegen Befangenheit abgezogen. Ermittlungsergebnisse wurden gefälscht, um von der Jägerschaft abzulenken. Menschen haben Angst eine Aussage zu machen und Hinweise, die zum illegalen Pelzhandel führen, tauchen auf.

Nicht die Luchse, sondern die Täter werden von Behörden, Jägerschaft und Dörflern geschützt

Luchse sind in Deutschland streng und besonders geschützt. Vermutlich beschränkt sich ihre Anzahl auf wenige Dutzend Tiere, die in Nordostbayern, im Schwarzwald und im Pfälzer Wald leben. Die Wissenschaftler der Schutz- und Wiederansiedlungsprojekte sind besorgt, denn kaum eines der Tiere in freier Wildbahn wird (bei einer Lebenserwartung von 15 Jahren) älter als zwei bis drei Jahre. Trotz des regelmäßigen Nachwuchses steigt die Population nicht an, denn viele der Tiere verschwinden auf mysteriöse Weise.

Fazit: „Das illegale Töten geschützter Wildtiere muss zukünftig von einer fachkundigen und regional unabhängigen Ermittlungsbehörde verfolgt werden.“

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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