Stierkampf

30 Tier- und Menschenrechtsorganisationen fordern ein Ende des San-Fermín-Festivals

© traslosmuros.com

Auch in diesem Jahr hat das San-Fermin-Festival in Pamplona zahlreiche Opfer gefordert. Neben etwa 50 Stieren, die regelrecht zu Tode gequält wurden, sollen Medienberichten zufolge während der Stierhatz 12 Besucher verletzt worden sein. Zudem soll es zu mehreren gewaltsamen sexuellen Übergriffen gekommen sein. Auf Initiative von PETA UK haben sich 30 Organisationen aus aller Welt (u.a. Anima Naturalis, Solace women‘s aid, Viva, Animal Aid, Napac, Djurens Rätt), die sich gegen Gewalt  gegenüber Frauen, Kindern und Tieren einsetzen, in einem gemeinsamen Brief an den Bürgermeister von Pamplona gewandt und fordern ein Ende des gewaltsamen Festivals. Schon vor sowie während des Festivals gab es zahlreiche Proteste.

Gewalt und Folter unter dem Deckmantel der Tradition

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Die Verharmlosung der Folter eines wehrlosen Tieres und die Gewöhnung an solche Gewalttaten können psychische Schäden hinterlassen und  zur emotionalen Abstumpfung führen. So raten beispielsweise die Vereinten Nationen (UNO) keine Kinder – weder als Zuschauer noch als Torero – an Stierkämpfen teilnehmen zu lassen. In der Psychologie werden Gewalttaten gegenüber Tieren längst als Indikatoren für eine Erkrankung der Psyche angesehen, die nicht auf Tiere beschränkt ist. Sie können erstes Zeichen für eine gewalttätige Pathologie sein, die menschliche Opfer miteinschließt.

Bitte unterschreibt unsere Petition für ein Ende der Stierkämpfe in Spanien!

 

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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