Stierkampf

Toro de la Vega: Spaniens blutiger September

In Tordesillas, einer kleinen Stadt in Spanien, spielen sich jedes Jahr im September grausame Szenen ab. So fand auch in diesem Jahr das „Turnier“ Toro de la Vega statt. Ein aus dem Mittelalter stammendes Spektakel, bei dem ein Stier von einem Haufen grölender Menschen mit Lanzen traktiert, misshandelt und getötet wird. Derjenige, der den Stier zu Boden sticht und tötet, darf ihm seine Hoden abschneiden und diese auf seiner Lanze präsentieren.

Und das im 21. Jahrhundert?

Der Widerstand wächst – auch vor Ort. Tierfreunde demonstrieren in Madrid und Politiker sowie die spanische Prominenz erheben ihre Stimme für die Tiere. Aufgrund des öffentlichen Drucks sollen über 120 Polizisten die Wiese in Tordesillas bewacht haben, um eine Störung des brutalen Abschlachtens zu verhindern.

72 Prozent der Spanier zeigen kein Interesse am Stierkampf

Trotz des großen Widerstands in der Bevölkerung werden in Spanien jedes Jahr über 40.000 Stiere bei Stierkämpfen regelrecht abgeschlachtet. Dies hat nichts mit Tradition oder Kultur zu tun, es ist barbarisch, mittelalterlich und grausam. In der spanischen Region Katalonien und auf den kanarischen Inseln finden bereits keine Stierkämpfe mehr statt.

Unterzeichne JETZT unsere Petition und fordere die verantwortlichen Politiker auf, Stierkämpfe endlich in ganz Spanien zu verbieten.

 

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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