Stierkampf

Madrid: Stierkampf abgebrochen

Stierkampf wegen verletzter Matadore abgebrochen

Zum ersten Mal seit 35 Jahren wurde ein Stierkampf in der Arena von Madrid abgebrochen. Sechs Stiere sollten durch die drei Matadore – die am Ende selbst schwere Verletzungen davontrugen – auf qualvolle Weise sterben.

Grausame Stierkämpfe sind jedes Jahr Teil des Volksfestes „Feria de San Isidro“ in Madrid. Dieses Mal wurde der blutige Kampf jedoch vorzeitig abgebrochen. Alle drei Matadore mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Vier der sechs Stiere, die in der Arena massakriert werden sollten, blieben vorläufig am Leben.

Der Stier hat keine Wahl

Der Matador (zu Deutsch auch Mörder oder Schlächter) hat die Wahl zu entscheiden, ob er mitmachen möchte – der Stier nicht. Jedes Jahr werden über 40.000 Stiere allein in Spaniens Kampfarenen barbarisch abgeschlachtet. Die Tiere werden absichtlich geschwächt oder durch Medikamente betäubt. In der Arena wird der Stier bis zur Erschöpfung mit Lanzen und Holzstöcken traktiert. Die Nackenmuskulatur wird verletzt, sodass das Tier seinen Kopf nicht mehr erheben kann. Durch den Blutverlust werden die Tiere zunehmend geschwächt, in ihrem Todeskampf jedoch immer wieder aufgehetzt und durch die Arena gejagt. Der „erlösende“ Dolchstoß tötet die Tiere oftmals nicht, so werden sie bei Bewusstsein, paralysiert von den Schmerzen angekettet und an ihren Hörnern aus der Arena weggeschleppt.

Die grausame Praktik des Stierkampfes hat nichts mit Tradition oder Kultur zu tun. Das brutale Abschlachten der Tiere in der Arena sollte endlich verboten werden, denn es ist barbarisch, mittelalterlich und grausam.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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