Stierkampf

Stierkämpfer im Hungerstreik

In Kolumbien hungern derzeit acht Stierkämpfer, um in der Hauptstadt Bogotá weiterhin Stiere langsam zu Tode quälen zu dürfen. Der Bürgermeister Gustavo Petro hatte 2011 entschieden, dass in der Arena La Santamaría keine Stierkämpfe mehr stattfinden sollen und kündigte den Vertrag mit dem Veranstalter zum Ablauf der Saison 2012. Dieser behauptet jedoch, er habe das Recht, die blutigen Stierkämpfe noch bis 2015 auszurichten. Hierüber soll nun das oberste Gericht des Landes entscheiden.

PETA USA bietet Umschulung für hungrige Toreros

Die Toreros sollten ihre Chance nutzen, einen neuen gewaltfreien Beruf zu erlernen. Wir möchten sie dabei unterstützen: PETA USA bot dem Veranstalter an, sich an den Kosten für eine Umschulung der Toreros zu beteiligen. Bestatter oder Friedhofswächter könnte eine passende Alternative sein, denn mit dem Tod sind die Männer ja bekanntlich vertraut. Bei dieser ehrenwerten Arbeit könnten die Toreros Respekt vor dem Leben und den Toten erlernen, den sie angesichts ihrer bisherigen Tätigkeit nicht besitzen. Die Männer könnten aber auch ganz neue gewaltfreie Berufswege einschlagen und beispielsweise als Florist Blumen und Gestecke binden.

Stierkampf hat nichts mit Tradition oder Kultur zu tun

Weltweit verliert der blutige Sport an Akzeptanz. In Ecuador sind Stierkämpfe seit 2011 verboten, auch in Katalonien und auf den kanarischen Inseln finden keine Stierkämpfe mehr statt. Hoffentlich bleibt das brutale Abschlachten der Tiere auch in Bogotá verboten, denn es ist barbarisch, mittelalterlich und grausam.

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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