Stierkampf Unterhaltung

Stierkampf darf kein Kulturerbe werden: Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee appelliert an spanische Regierung

PETA-Protest gegen Stierkämpfe und Stierhatz in Pamplona

Zuschauer und Einnahmen bleiben weg, nur mit massiven Subventionen und Fördergeldern geht das Gemetzel in Spaniens Arenen weiter. Doch die Stierkampf-Befürworter haben eine neue Initiative gestartet, ihr blutiges Geschäft zu retten: Der Stierkampf soll nationales Kulturerbe werden.

PETA-Protest gegen Stierkämpfe und Stierhatz in Pamplona
PETA-Protest gegen Stierkämpfe und Stierhatz in Pamplona

J.M. Coetzee, anerkannter Autor und Literaturnobelpreisträger von 2003, hat jetzt in einem dringenden Schreiben an die spanische Regierung appelliert, die Initiative abzulehnen. Im Namen von PETA UK schreibt Coetzee an die spanischen Politiker:

Stierkampf ist ein brutales, blutiges Spektakel – eine Rückkehr in die Zeit, als die Menschen den Gefühlen der Tiere keinerlei Beachtung geschenkt haben“, so Coetzee.  „Das Quälen und Abschlachten von Stieren zur Unterhaltung gehört ins finstere Mittelalter – nicht in das Spanien des 21. Jahrhundert

Die spanische Stierkampf-Industrie wird einer Erhebung der spanischen Tierschutzorganisation „Stop our Shame“ zufolge jährlich mit bis zu 530 Millionen Euro direkten und indirekten Subventionen unterstützt. Ohne diese Mittel könne das blutige Spektakel gar nicht stattfinden, da einer Gallup-Umfrage von 2007 zufolge 76 Prozent der Spanier kein Interesse an der Fortführung der Stierkämpfe haben. In Barcelona und der gesamten Region Katalonien sind Stierkämpfe bereits verboten.

Bitte mach mit: Unterschreibe unsere beiden Petitionen gegen Stierkampf an die spanische und die französische Regierung

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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