Unterhaltung

Schon wieder: Thailand-Touristin von Elefanten getötet

Auch im Zoo: Elefanten in Gefangenschaft werden gequält / Foto © PETA

Wer einem Elefanten in Gefangenschaft zu nahe kommt, begibt sich in akute Lebensgefahr! Diese bittere Erfahrung hat sich erneut in Thailand bewahrheitet, als die thailändische Ehefrau eines deutschen Touristen am Strand von Rayong nahe der Urlaubshochburg Pattaya einen Elefanten gegen Bezahlung füttern wollte. Sie wurde regelrecht aufgespießt und starb kurz darauf an den schweren Verletzungen. Jahrelang war das Tier scheinbar ruhig, doch innerlich hatte sich eine immense Wut in der Elefantendame  aufgestaut.

Elefanten in Gefangenschaft sind gequälte und gedemütigte Lebewesen. Ob im Zoo, im Zirkus oder als „Touristenelefanten“ in Asien: Als Babys wurde ihnen ihr Wille in einer grausamen Prozedur gebrochen und auch danach zeigt ihnen ihr Dompteur/ Mahout/ Zoowärter immer wieder mittels der Zufügung von Schmerzen, wer „das Sagen“ hat. Ihr Leben lang.

Auch im Zoo: Elefanten in Gefangenschaft werden gequält / Foto © PETA
Auch im Zoo Dresden: Elefanten in Gefangenschaft werden gequält / Foto © PETA

Unter dieser abscheulichen Tierquälerei leiden dann nicht nur die Elefanten, sondern auch die vielen Dutzend getöteter Zirkusbesucher, Dompteure, Zoowärter und Asien-Touristen.  Dem renommierten Verein Elefanten-Schutz-Europa e.V. zufolge wurden in Zirkusbetrieben allein in Europa und Nordamerika seit 1980 nachweislich mindestens 52 Personen von Elefanten getötet und circa 145 Personen teilweise schwer verletzt. Und in europäischen und US-amerikanischen Zoos wurden seit dem Jahr 2000 mindestens 12 Zoowärter von Elefanten getötet.

Was du tun kannst?
Ganz einfach: Gib kein Geld für Zoos, Zirkusse, Elefantenreiten oder sonstige Shows aus, wo Elefanten für die Belustigung der Zuschauer herhalten müssen.

Schockierendes Video zeigt das „Willen-Brechen“ der Elefantenbabys:

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für „Tiere in der Unterhaltungsbranche“ bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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