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Schockierendes Video: Tiger in Safaripark mit Peitsche geschlagen

Vor Kurzem tauchte online ein Video auf, das zeigt, wie ein Trainer im Hangzhou Safari Park in China einem Tiger wiederholt mit der Peitsche ins Gesicht schlägt. Unzählige Menschen sind von den „Trainingsmethoden“ während der Zirkusnummer schockiert.

Das Video zeigt einen Trainer, der sich aus einer Gruppe Raubkatzen scheinbar ein Tier herausgepickt hat und es drangsaliert. Der weiße Tiger versucht dem Trainer einen Stock abzunehmen. Als ein anderer Trainer sieht, was der Tiger vorhat, versetzt er dem Tier mit voller Wucht mehrere Peitschenschläge. Das Tier will den Schlägen entkommen, fällt dabei in ein Wasserbecken und versucht panisch, über eine ungesicherte Leiter wieder herauszuklettern. Am Ende des Videos ist zudem ein Tiger mit einer blutigen Wunde im Gesicht zu sehen. Berichten zufolge wurden dem Tier auch die Reißzähne entfernt.

Eine Tierschutzorganisation aus Peking hatte das Video Anfang des Monats hochgeladen. Mittlerweile wurde es über 140 Millionen Mal in den chinesischen sozialen Medien angesehen.

Nicht nur in China…

Solche Szenen sind nicht nur in Asien zu sehen, sondern auch in Ländern wie den USA, Großbritannien oder auch in Deutschland. Diese Industrie behandelt Wildtiere zwangsläufig wie Gebrauchsgüter. Man kann wohl kaum erwarten, dass sie offen über den Missbrauch spricht, der dafür sorgt, dass sich die Tiere unterordnen – doch die Videoaufnahmen sprechen für sich.

Immer mehr Menschen aus der ganzen Welt lehnen Nutzung von Tieren zu Unterhaltungszwecken ab, weil ihnen klar ist, dass Wildtiere nicht freiwillig auftreten. Sie gehen auf die Bühne, weil sie gelernt haben, dass sie ausgepeitscht, geschlagen oder anderweitig gequält werden, wenn sie es nicht tun.

Besucht niemals Betriebe, die Tiere zu Unterhaltungszwecken ausbeuten!

Solange Zoos, Zirkusse und Meeresparks noch Geld damit machen können, Tiere einzusperren, werden Missbrauch und Tod weiter Teil des Geschäftsmodells bleiben. Anstatt solche Betriebe zu besuchen, unterstützt lieber einen guten Lebenshof oder schaut euch Auftritte von Menschen an. Bitte nutzt diese Gelegenheit, um euren Freunden und eurer Familie zu erklären, warum Tiere nicht in Gefangenschaft gehören und warum man mit dem Besuch von solchen Shows immer Tierquälerei unterstützt.

 

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Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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