Unterhaltung Zirkus

Schauspieler Martin Freeman fordert: Wildtiere im Zirkus verbieten

Martin Freeman gegen Wildtiere im Zirkus
Martin Freeman gegen Wildtiere im Zirkus

Ihr kennt ihn vielleicht aus Der Hobbit, habt sein Gesicht schon in Tatsächlich… Liebe gesehen oder schaut ihm regelmäßig dabei zu, wie er in Sherlock mysteriöse Fälle löst. Aber mit dem britischen Premierminister David Cameron hat Martin Freeman nun eine besonders „harte Nuss“ zu knacken.

Trotz der klaren Ansage, bis Januar 2015 ein Verbot von Wildtieren im Zirkus in Großbritannien durchzusetzen, ist es der letzten Regierung nicht gelungen, eine entsprechende Gesetzgebung einzuführen. Jetzt hat sich Martin Freeman im Namen von PETA UK an den Premierminister gewandt und ihn aufgefordert, dem Tierleid im Zirkus ein Ende zu bereiten – zum Wohl von Mensch und Tier. In seinem Brief schreibt Freeman:

Als Vater wünsche ich mir, dass meine Kinder in einem Land aufwachsen, in dem Tiere nicht als Belustigung gesehen, sondern mit Respekt behandelt werden. … Zirkusse mit Wildtieren in unserem Land auch weiterhin zuzulassen, vermittelt Kindern die Botschaft, es sei in Ordnung, Tiere zu dominieren und ihren Schmerz und ihr Leid zu ignorieren – was natürlich nicht der Fall ist.

Wildtiere leiden im Zirkus häufig unter chronischen Erkrankungen. Sie werden misshandelt und tragen psychologische Störungen davon. Viele sterben frühzeitig. Dass es in einem Zirkusumfeld keinen Tierschutz geben kann, liegt in der Natur der Sache: Tiere werden über lange Zeiträume in Käfige oder Käfigwägen eingesperrt, man zwingt sie zu Tricks, die unangenehm oder sogar schmerzhaft für sie sind und verweigert ihnen jede Möglichkeit, ihr natürliches Verhalten auszuleben.

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Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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