Unterhaltung

Schadenfreude erlaubt?

Jährlich werden in  den Stierkampfarenen in Spanien, Frankreich und Lateinamerika tausende Stiere bei lebendem Leibe langsam aufgespießt und getötet. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stier es schafft, sich zu Wehr zu setzen, ist so gering, dass ausführlich darüber berichtet werden darf, wie zuletzt im Fall des Toreros Miguel Perera, der gleich den ersten Stierkampf seiner hoffentlich nun beendeten Karriere verlor. Wer zu den Menschen gehört, die sich angesichts dieser Bilder ein schadenfrohes Grinsen nicht verkneifen können, befindet sich wohl kaum in der Minderheit.

Aber auch die vielen qualvoll getöteten Stiere, die ihren Schlächter („matador“ ist spanisch für „Schlächter“) nicht erwischt haben, dürfen nicht vergessen werden, denn die allermeisten von ihnen haben nicht den Hauch einer Chance. Von einem fairen Kampf kann nicht die Rede sein, da der Stier bereits vor dem blutigen Spektakel mit Messern und Lanzen malträtiert wird. Es ist auch gebräuchlich, sie mit Medikamenten zu betäuben. Eine Untersuchung von spanischen Wissenschaftlern an der Salamanca Universität hat ergeben, dass circa 20 % der Stiere vor den Kämpfen in der Arena Medikamente verabreicht werden.

Stierkampf - mit Kultur nix zu tun

Der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand hat den Stierkampf im April 2011 sogar zum Kulturerbe des Landes erklärt, mit dem Ziel, diese barbarische Tradition zum UNESCO Weltkulturerbe deklarieren zu lassen. Das bringt Geld und Touristen ins Land und zementiert diese Unsitte in Frankreich. Bitte nimm an unserer Online-Petition teil und fordere die französischen Politiker auf, ihren Schritt rückgängig zu machen. Noch ist es nicht zu spät dafür.

Weitere Infos auf www.peta.de/stierkampf

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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