Unterhaltung

Über 100 Reiseagenturen sagen NEIN zum Elefantenreiten

Gute Nachrichten für Elefanten: Mittlerweile haben weltweit über 100 Reiseunternehmen das grausame Elefantenreiten oder Elefantenshows aus ihren Angeboten gestrichen. Darunter viele global agierende Anbieter wie TUI, STA Travel, Quantas oder Intrepid Travel.

Elefanten tragen Touristen oder ihre Mahouts nicht freiwillig auf dem Rücken. Als Babys wird ihr Wille in einer grausamen Prozedur gebrochen. Als Erwachsene werden sie mit dem Elefantenhaken unter Kontrolle gehalten. Das ist ein Stock mit einem spitzen Metallhaken, mit die Tiere immer wieder auf den Kopf oder ihren empfindlichen Rüssel geschlagen werden. Immer wieder erreichen uns E-Mails von Touristen, die schockiert über die grausame Behandlung der Elefanten berichten. Die meisten der Tiere sind Wildfänge – ein selbstbestimmtes Leben in den Wäldern Südostasiens wurde ihnen gestohlen.

Irgendwann ertragen die Elefanten die Brutalität nicht mehr und wenden sich gegen ihre Peiniger. Alle paar Monate berichten Zeitungen über einen totgetrampelten Touristen oder Mahout. Erst vor wenigen Wochen wurde ein schottischer Tourist beim Elefanten in Thailand vor den Augen seiner Tochter aufgespießt und zerquetscht. Was tun?

-> Bitte bucht niemals Elefantenreiten oder eine Elefantenshow
-> Bittet Eure Reiseagentur, solche Angebote zu streichen

So grausam ist das „Brechen“
Haltet Ihr es aus, das Video anzuschauen?



Thailand
ist das Land mit den meisten Elefanten-Camps, wo das barbarische Ritual des Phaajaan durchgeführt wird. Es dient dazu, den Willen der Elefantenbabys zu brechen und sie dazu zu zwingen, sich dem Menschen zu unterwerfen. Wörtlich übersetzt heißt Phaajaan „die Liebe dazwischen brechen“, was sich auf die Liebe zwischen einem Elefantenbaby und seiner Mutter bezieht. In den Trainings-Camps werden Elefantenbabys, die sogar noch gestillt werden, ihren Müttern entrissen. Man fesselt sie mit Seilen und Stahlkabeln und sperrt sie in enge Holzkäfige. Tagelang werden sie gnadenlos verprügelt, dürfen nicht schlafen und man verwehrt ihnen Nahrung und Wasser.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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