Unterhaltung

Polizei jagt Pferd Barney durch New York City

Am vergangenen Sonntag gelang es Barney für kurze Zeit, seinem Joch als Kutschpferd zu entkommen. In einer gefährlichen Verfolgungsjagd flüchtete er vor der Polizei durch die Straßen von New York City. Leider gelang es Barney nicht dauerhaft, seinem traurigen Leben vor einer Kutsche im stinkenden, lauten und gefährlichen Straßenverkehr von New York zu entkommen. Allerdings bereitet der Bürgermeister gerade ein Verbot von Pferdekutschen vor – dann könnte Barney endlich in Rente gehen und auf einer Weide leben.


In Deutschland zeichnet sich leider noch kein Verbot von Pferdekutschen ab – obwohl solche Fahrten zusätzlich zur Tierquälerei äußerst gefährlich sind: PETA veröffentlichte Anfang 2014 das dritte Jahr in Folge einen neuen Pferdekutschen-Unfallrekord und warnt eindringlich vor solchen Fahrten: Bei mindestens 50 Vorfällen wurden im vergangenen Jahr fünf Menschen und sechs Pferde getötet, 98 Fahrgäste zum Teil schwer verletzt. Für 2014 zeichnet sich erneut ein bedenklicher Unfallrekord ab. Kein Airbag, kein vernünftiges Bremssystem und keine ausreichende Beleuchtung, die ein Minimum an Schutz für Tier und Mensch im rasanten Straßenverkehr bieten würden.

Bitte setze dich mit uns für ein Verbot von Pferdekutschen im Straßenverkehr ein:

  • Informiere das Veterinäramt, wenn du ein Pferd vor einer Kutsche in schlechtem Zustand siehst.
  • Schreibe deinem lokalen Politiker, wenn in deiner Stadt Kutschfahrten angeboten werden.
  • Schreibe einen Leserbrief, wenn du einen Zeitungsartikel siehst, in dem unkritisch über Pferdekutschen berichtet wird.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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