Pferdekutschen Unterhaltung

New York City: Rente für Pferde vor Kutschen

Der folgende Beitrag wurde von P!nk verfasst und erschien im Original bei PETA USA:

Vor fünf Jahren war ich auf einem großen PETA-Billboard auf dem Times Square zu sehen, um die Kampagne gegen Pferdekutschen in New York City zum Gesprächsstoff der Menschen zu machen. Ich war damals stolz, dieses Thema vorantreiben zu dürfen und freue mich jetzt, dass wir nun die Unterstützung von New Yorks regierendem Bürgermeister, Bill de Blasio, haben.Paramount Pictures

Ein Pferd über eine Wiese galoppieren zu sehen, ist ein absolut beruhigender Anblick. Ein Pferd, das dem Verkehr ausweichen muss, während es alle Abgase abbekommt und sich durch Hupen, Sirenen und lauter Musik erschreckt, ist dagegen ein erschütternder Anblick. Dieser Bericht von Buzzfeed aus der letzten Woche sagt im Grunde alles.

Schon als ich klein war kümmerte ich mich um Pferde und mistete bei meiner Tante, die einen Pferdehof in North Carolina besitzt, Ställe aus. Ich lernte, dass Pferde sehr soziale Herdentiere sind, die ihre Zeit normalerweise damit verbringen, zusammen zu grasen, zu spielen und zu rennen. Es ist traurig, dass die 220 Pferde in der Kutschindustrie in New York City ein miserables, einsames Leben führen müssen; sie werden gezwungen, sich in allen Wetterlagen durch den Innenstadtverkehr zu schlängeln und schwere Kutschen voller Touristen zu ziehen.

Bei den routinemäßigen Unfällen sind bereits Pferde gestorben und Menschen ins Krankenhaus gekommen. Wenn die Pferde gerade nicht arbeiten, leben sie nicht in Ställen, sondern in engen Verschlägen in einem alten Mietshaus, wo sie noch nicht einmal genug Platz haben, sich auszustrecken. Wenn diese Tiere endlich befreit werden, werde ich eine der ersten sein, die eines der Pferde adoptiert, damit es so leben kann, wie die Natur es vorgesehen hat.

Glücklicherweise hat Bürgermeister de Blasio eine Win-Win-Lösung für alle gefunden. Er möchte die inhumanen Pferdekutschen nach und nach abschaffen und durch Oldtimer-Elektroautos ersetzen; so werden dauerhafte Arbeitsplätze für die derzeitigen Kutscher geschaffen und die Pferde können an liebevolle Plätze vermittelt werden. Bitte unterstützen Sie mit mir zusammen Bürgermeister de Blasio und sein Bemühen, den Pferden den friedlichen Lebensabend zu bieten, den sie verdienen. Sie können sich bedanken, indem Sie eine Nachricht an @BilldeBlasio unter dem Hashtag #TYDeBlasio twittern.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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