Pferdekutschen Unterhaltung

Erste Amtshandlung: Bürgermeister von New York will Pferdekutschen verbieten

Pferdekutsche in Berlin / Foto (c) Sybille Daden_pixelio

Bill de Blasio ist seit 01. Januar 2014 neuer Bürgermeister von New York City. Als eine seiner ersten Amtshandlungen plant er jetzt eine letzte Fahrt für die Pferdekutschen – in die Geschichtsbücher. Bill de Blasio begründet seinen Schritt mit der Tierquälerei, die mit der Nutzung dieser Tiere im Straßenverkehr einhergeht. Als Ersatz für die Touristen sind Elektro-Oldtimer geplant. PETA USA hat sich mit Unterstützung von Prominenten für das Verbot eingesetzt.

Problem:
Pferde vor Kutschen sind stundenlang Lärm und stinkenden Abgasen des Verkehrs ausgesetzt und je nach Witterung auch eisiger Kälte oder brütender Sommerhitze. Oft brechen Pferde vor Kutschen einfach erschöpft zusammen. Sehr häufig kommt es zu schweren Unfällen mit Toten und Verletzten, weil die schreckhaften Fluchttiere durch Baustellenlärm, Hupen oder andere Geräusche leicht in Panik geraten.

Verbot in Deutschland
Nun ist es an der Zeit, dass auch in Deutschland ein Verbot von Pferdekutschen im Straßenverkehr beschlossen wird. Neben einem Verbot in der Hauptstadt Berlin engagieren wir uns derzeit auch beim Bundesverkehrsministerium, welches wir nach 2012 erneut über einen Unfall-Negativ-Rekord im Jahr 2013 informieren mussten: Fünf Tote und 98 Verletzte bei 50 Pferdekutschen-Unfällen, dabei starben auch sechs Pferde.

Bitte besteigt niemals eine Pferdekutsche, auch zu eurer eigenen Sicherheit, und macht Menschen auf das Problem aufmerksam.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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