Pferdekutschen Reiten Unterhaltung

Trauriges Video: Pferd kollabiert beim Kölner Rosenmontagszug

Foto (Screenshot aus Video) © Mirco Lorenz

Wir haben die Kölner Politiker in den vergangenen Jahren und Monaten mehrmals gebeten, Pferde nicht mehr beim Rosenmontagszug zuzulassen. Doch anstatt etwas für den Tierschutz zu tun, wurde den kleinen aber einflussreichen Interessengruppen, die für die Pferdenutzung sind, Vorrang gewährt. Dabei liegt es eindeutig auf der Hand, dass die Pferde unter Dauerstress stehen und nichts auf Karnevalsumzügen mit teilweise angetrunkenen Menschenmassen, lauter Musik und fliegenden Kamellen zu suchen haben.

Bitte werde aktiv und schreibe eine höfliche E-Mail an die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und bitte sie, Pferde endlich aus dem Karneval zu verbannen:
oberbuergermeisterin@stadt-koeln.de

 

Pferde sind Fluchttiere und sehr schreckhaft. Fast jedes Jahr werden Menschen und Tiere bei Karnevalsumzügen zum Teil schwer verletzt. Selbst bei trainierten Pferden kann bereits eine geringe Störung den Fluchtinstinkt auslösen. In Bonn gingen beim Rosenmontagszug gestern Pferde vor einer Kutsche durch, wodurch neun Menschen verletzt wurden.

Neben dem Einsatz der Pferde während der Karnevalsumzüge kritisieren wir von PETA auch die tierquälerischen Trainingsmethoden, mit denen die von Natur aus schreckhaften Tiere im Vorfeld „desensibilisiert“ werden – in der Pferdeszene als „Auslappen“ bezeichnet. Dazu gehören neben lauter Musik und Knallgeräuschen auch das wiederholte Hervorrufen von Schreck- und Angstzuständen sowie der schmerzhafte Einsatz spezieller Gebisse.

Nachfolgend ein Foto eines verletzten Pferdes vom gestrigen Rosenmontagszug in Eschweiler bei Aachen, der Mundwinkel ist vermutlich aufgrund des heftigen Ruckens am Zaumzeug blutig.  Der Vorfall wurde mittlerweile bestätigt (Artikel).

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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