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PETA USA spendet 10.000 Dollar an Delfinarium für historische Delfinrettung

Das National Aquarium hat sich kürzlich als erster Meerespark überhaupt dazu entschieden, seine eingesperrten Delfine an eine betreute Meeresbucht zu überstellen. Als Zeichen der Unterstützung hat PETA USA deshalb eine Spende über 10.000 Dollar für die Rettung der Meeressäuger veranlasst. Dieser riesigen Erfolg für die Tiere wurde natürlich mit einem kostümierten „Delfin“ gefeiert.

PETA freut sich sehr darüber, die Entscheidung des National Aquarium, die intelligenten und sensiblen Meerestiere nicht mehr einzusperren, zu unterstützen“, so Ingrid Newkirk, Vorsitzende von PETA. „Diese bahnbrechende Entscheidung stellt einen unverzichtbaren Präzedenzfall dar und gibt den Delfinen gleichzeitig die Chance, Meeresströmung zu spüren, die Rufe wildlebender Delfine zu hören und ein Stückchen Freiheit zu genießen.“

Geschäftsführer John Racanelli erläuterte die Entscheidung des National Aquarium kürzlich in einem Kommentar wie folgt: „Es geht Delfinen tatsächlich sehr gut, wenn sie soziale Gruppen bilden und natürliches Verhalten zeigen können und in einem Umfeld leben, welches dem, für das die Natur sie so perfekt gerüstet hat, besonders nahekommt.“ Er wies außerdem darauf hin, dass die Delfine in der Auffangstation eine Reihe neuer Erfahrungen machen können: „Sie haben nie zuvor den Regen auf ihren Rückenflossen gespürt, eine Meeräsche durch die Mangroven gejagt oder eine aufgeschreckte Krabbe geärgert.

Außerdem sagte er:

Obwohl sich diese Entscheidung um eine Gruppe Delfine dreht, geht es doch auch um unsere Menschlichkeit; denn wie eine Gesellschaft die Tiere behandelt, mit der sie diesen Planeten teilt, spricht Bände über uns.

In freier Wildbahn gehen Meeressäuger komplexe soziale Bindungen ein, arbeiten zur Nahrungssuche zusammen und schwimmen jeden Tag bis zu 100 Meilen weit. All dies bleibt ihnen in Gefangenschaft verwehrt.

Bitte besucht niemals einen Zoo oder ein Delfinarium.

 

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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