Pferdekutschen Unterhaltung

Video: Peitschenschläge für Pferde auf dem Oktoberfest 2016

Auf dem diesjährigen Oktoberfest, genauer gesagt auf der Landwirtschaftsfestveranstaltung, wurden die Prachtgespanne der sechs Münchner Großbrauereien vor Publikum präsentiert. Die Fuhrwerke bringen das Bier zu den Festzelten. Ein Video zeigt, wie die Pferde der Spaten-Brauerei über Minuten hinweg immer wieder mit Schlägen und Stichen durch Bogenpeitsche und Gespannleinen sowie durch heftiges Rucken und Ziehen am Zaumzeug traktiert werden.


Die Panik ist den Pferden deutlich anzusehen. Die angstvollen Ausweichbewegungen vor den wiederholten Hieben lassen erkennen, wie schmerzhaft die Schläge gewesen sein müssen.

Was du tun kannst

  • Bitte appelliere höflich unter info@franziskaner-weissbier.de an die Spaten-Franziskaner-Bräu GmbH, künftig keine Pferde mehr auf dem Oktoberfest einzusetzen.
  • Bitte unterschreibe auch diese Petition gegen die Verwendung von Pferdefuhrwerken auf dem Oktoberfest.

Brutalität inakzeptabel

Wir haben Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Spaten-Franziskaner-Bräu GmbH wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (§ 17 Nr. 2 b) erstattet. Zuvor haben wir die Geschäftsführung der Brauerei mit der Misshandlung der Pferde konfrontiert und an das Unternehmen appelliert, künftig vom Einsatz eines Pferdegespanns auf dem Oktoberfest abzusehen – jedoch bisher keine Antwort erhalten.

Peitschenschläge für Pferde schmerzhafter als für Menschen

Wir haben der Staatsanwaltschaft dazu Studienerkenntnisse zukommen lassen, die belegen, dass die obere Schicht der Pferdehaut, in der sich die Schmerzrezeptoren befinden, dünner ist als die menschliche Epidermis. Demnach ist davon auszugehen, dass Pferde Schläge mit der Peitsche sogar noch schmerzhafter empfinden als Menschen.

Vor einigen Wochen haben wir uns schon an die Behörden der Stadt München gewandt, weil die Hufe mehrerer Pferde auf dem Oktoberfest in mangelhaftem Zustand waren und ihnen dadurch ebenfalls Leid zugefügt wurde.

 

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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