Reiten Unterhaltung

Peitschenhiebe für den Sieg

Blut tropft aus der Nase, ihre Adern pulsieren und sie sind völlig am Ende…

Es ist wieder soweit: Das Hamburger Derby jährt sich zum 144. Mal. An sechs Renntagen gibt es insgesamt 61 Einzelrennen, an denen Hunderte von Pferden teilnehmen müssen – ob die Tiere das wollen, interessiert niemanden. Schließlich geht es ja um hohe Gewinnsummen bis zu 500.000 Euro, allein bei einem Rennen!

Pferderennen sind finanzierte Tierquälerei, denn die Tiere werden zu absolut unnatürlichen Höchstleistungen gezwungen, die sie physisch und psychisch überfordern. Teilweise sind die Tiere erst zwei Jahre alt, also noch viel zu jung, um in einem halsbrecherischen Tempo über die Rennbahn zu hetzen. Da ihre Knochen und Sehnen noch nicht ausgewachsen sind, kommt es häufig vor, dass sich die Tiere sehr schwer verletzen. Häufig müssen sie dann noch auf der Rennbahn eingeschläfert werden oder landen beim Schlachter, also schließlich als Wurst auf dem Teller. Allein im Zeitraum von 2011 bis 2013 mussten insgesamt 735 Pferde für den Galopp- und Trabrennsport ihr Leben lassen.

Im vergangenen Jahr haben sich zwei Pferde während der Hamburger Derbywoche ein Bein gebrochen und mussten getötet werden, mindestens ein weiteres Pferd überlebte den Renn-Horror ebenfalls nicht.

(Minute: 1.10)

Für diejenigen, die den Albtraum überstehen, geht der Stress weiter. Bereits im sogenannten Führring, wo die Pferde vor jedem Rennen präsentiert werden, spüren die Tiere, dass es gleich los geht. Sie haben Panik, entziehen sich dem harten Zügeldruck, steigen, wollen einfach nur entkommen. Danach geht es zur Startmaschine, einem Monstrum aus engen Einzelboxen, in das die Tiere meist hineingeschoben werden müssen vor lauter Furcht.

Der Startschuss ertönt, die Peitschenschläge beginnen.

Die Pferde rennen, die Ohren nach hinten gerichtet, zum Verfolger hin. Es geht nicht um Sieg, sondern um Angst. Bei einigen Rennen müssen sie sogar im Stechgalopp über hohe Hindernisse springen und durchs Wasser schwimmen. Vor allem beim Überspringen eines Hindernisses stürzen viele Pferde. Im Ziel angelangt, feiert man den Sieger. Während die Verlierer diejenigen sind, die völlig erschöpft von der Bahn geführt werden. Einige bluten aus der Nase, doch das Blut kommt aus der Lunge. Andere sind verletzt und allen wurde ihre Würde genommen.

Handle jetzt und kläre deine Freunde, Bekannten und deine Familie über das Leid der Tiere auf und lade dir unseren kostenlosen Flyer zum Verteilen in schwarz-weiß oder in Farbe herunter!

 

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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