Kommt Orca Lolita nach 47 Jahren ENDLICH in Freiheit?
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Kommt Orca Lolita nach 47 Jahren Gefangenschaft ENDLICH in Freiheit?

Orca Lolita

Lolita ist der einzige überlebende Orca aus einer Gruppe von Walbabys, die vor 47 Jahren von Walfängern gefangen wurden. Jetzt könnte ein neues Kapitel in ihrem Leben beginnen: Sie kehrt womöglich in den pazifischen Ozean zurück. Hilfe bekommt sie dabei von einer Gruppe amerikanischer Ureinwohner, wie Medien berichtenDas Volk der Lummi aus dem Westen des Bundesstaates Washington könnte Lolitas Freilassung aus dem Seaquarium in Miami mit Hilfe des 163 Jahre alten Point Eliott Vertrages erwirken, der die Besitzer von Seaquarium dazu zwingt, Lolita zurückzugeben. 

Der Vertrag von Point Elliott

Der Vertrag von Point Elliott ist ein Vertrag zwischen der Regierung der USA und 22 Indianerstämmen im Umkreis des Puget Sound im heutigen Bundesstaat Washington. Er wurde am 22. Januar 1855 abgeschlossen. Der Vertrag gibt den Lummi die Möglichkeit, ihre Fische und Küstengewässer zu schützen.  Da die Orcas bedroht sind, können sich die Lummi auf den  Vertrag berufen, dass Lolita zurückgegeben werden soll.

Lolitas trauriges Schicksal

Lolita war im September 1970 an das Seaquarium verkauft worden. Im Alter von nur zwei Jahren hatten sie Walfänger zusammen mit sechs weiteren Orcababys gefangen, wie Medien berichten. Die Lummi nennen die Salische See – die Gewässer rund um den Staat Washington – seit 12.000 Jahren ihr Zuhause. Sie sind mit dem Meer und den Orcas darin tief verbunden.

„Wir haben ihr das Leben gestohlen“, so Freddy Lane, Ratsmitglied der Lummi. Zuvor hatte das Volk einstimmig eine Resolution verabschiedet, nach der das Tier in Rente geschickt werden soll, in eine Auffangstation im Meer.

So kannst Du Lolita helfen

Auch wir haben eine Petition gestartet um Lolita und andere Orcas aus verschiedenen Meereszoos zu befreien. Bitte unterschreibe und teile diesen Aufruf! Vielen Dank für Deine Hilfe für Lolita.

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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