Unterhaltung Zoo

Nach Tötung von Marius: Zoo züchtet wieder Giraffe

Nachdem der Zoo Kopenhagen 2014 die junge Giraffe Marius und vier Löwen als “Überschusstiere” tötete, feiert derselbe Zoo jetzt die Geburt eines Giraffenbabys. In einem Video zeigt der Zoo die Geburt.

Wieder einmal zeigt sich in aller Deutlichkeit, dass Zoos den Wert eines Tieres daran bemessen, wie viel Besucher und somit Geld es einbringen kann. Das Gerede vom Artenschutz ist nur ein Vorwand, um die Besucher ruhig zu stellen. Getötet wird nach Belieben. Das Schema ist immer das gleiche: Ältere Tiere werden „entsorgt“, damit süße Tierkinder immer neue Besucher anlocken.

Im Zoo Kopenhagen werden jedes Jahr ca. 20-30 Tiere getötet. Im Tiergarten Nürnberg wurden letztes Jahr rund 60 Tiere getötet. Die Zoo-Verantwortlichen begründen diese Tötungen meist damit, das „beste“ genetische „Material“ vorhalten zu müssen. Doch Artenschutz betreiben die Zoos mit der Giraffenhaltung nicht, denn es ist gar nicht vorgesehen, die Tiere auszuwildern.

Für die Tiere ist ein Leben in Zoos alles andere als ein „sicherer Hafen“: In deutschen Zoos sind in den letzten 3,5 Jahren mindestens 13 Giraffen verfrüht gestorben.

Bitte meide Zoos und erkläre Freunden und Bekannten, warum ein Zoobesuch falsch ist.

 

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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