Jagd

Zahlreiche Fehlabschüsse bei Bündner Jägern

Recherchen der SRF Sendung «Schweiz aktuell» zeigen, dass während der Hochjagd bis zu 10 % der Hirsche, Rehe und Gämsen widerrechtlich getötet werden und die Jäger jährlich bis zu 177 000 Franken für Ordnungsbussen bezahlen. Bei den Fehlabschüssen handelt es sich entweder um junge oder alte Tiere, die eigentlich von der Jagd verschont sind.

Die Jagd ist nicht dazu geeignet, Wildpopulationen dauerhaft zu regulieren

Im Gegenteil – die Jagd zerstört Familienverbände und Sozialstrukturen und führt dazu, dass sich die Tiere unkontrolliert und losgelöst von ihrem natürlichen Fortpflanzungsrhythmus vermehren. Durch die intensive Bejagung sinkt die Lebenserwartung der Wildtiere drastisch. Dies hat eine frühzeitige Geschlechtsreife zur Folge, was die Geburtenrate ansteigen lässt: Wissenschaftler wiesen nach, dass die Geschlechtsreife der weiblichen Tiere in bejagten Wildschweinpopulationen früher eintritt, was die Geburtenrate ansteigen lässt.

Auch der namhafte Biologe Prof. Dr. Josef Reichholf sieht aus wildbiologischer Sicht keine Notwendigkeit in der Jagd: Die nahezu ausgerotteten Wölfe müssen nicht durch menschliche Jäger ersetzt werden, da eine natürliche Regulation der im Wald wohnenden Tierpopulationen durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten stattfindet.

Die 10 größten Irrtümer über die Jagd findet ihr hier: PETA.de/Jagdirrtuemer

 

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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