Jagd

Jagd: Angeschossene Hirschkuh stirbt Tage später

Laut Medienberichten fand letzte Woche ein Landwirt eine schwer verletzte Hirschkuh mit durchschossenen Hinterläufen am Heuberg im bayerischen Oberau. Ihr Bein war bereits abgetrennt, das andere hing lediglich an einer Sehne, sodass sich das Wildtier nur noch robbend mit den Vorderbeinen voran bewegen konnte. Nach dem Zustand der Wunden zu urteilen, muss sich die Hirschkuh schon seit Tagen (!) durch den Wald gequält haben. Sie konnte leider nicht mehr gerettet werden. Besonders tragisch an diesem Fall ist, dass sie Mama eines Kitzes war, ihr Gesäuge war voller Milch. Vermutlich ist ihr Kind qualvoll verhungert. PETA_Rohde_72

Wer der Täter ist, ist noch unklar und auch, ob er aus Jagdkreisen stammt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Jäger die Hirschkuh angeschossen und zurückgelassen hat, ist aber sehr groß. Seit Wochen werden wir mit Meldungen von Jagdunfällen überschwemmt. Kein Wunder, denn in Deutschland ist Jagdhauptsaison und es finden im Moment unzählige Treibjagden statt. Angeschossene Tiere im Wald zurück zulassen ist übrigens strafbar und falls der Täter gefasst hat dieser auch mit einer Anzeige zu rechnen.

Wir setzen uns für ein Verbot der sogenannten Hobbyjagd ein. Jährlich werden fünf Millionen Wildtiere von Jägern getötet, das sind 13.700 Tiere pro Tag, 570 Tiere pro Stunde und fast unglaubliche zehn Tiere pro Minute. Darüber hinaus werden jedes Jahr Tausende von Haustieren von Jägern getötet und verletzt, als auch mehrere Dutzend Menschen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen bereits die Sinnlosigkeit der Bejagung von Wildtieren. Es ist Zeit für eine Natur ohne Jagd!

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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