Jagd

Bravo! Immer mehr Menschen verbieten die Jagd auf ihren Grundstücken

Seit dem 6. Dezember 2013 müssen Waldbesitzer nicht mehr dulden, dass auf ihrem Grundstück auf Tiere geschossen, Treibjagden abgehalten, Fallen aufgestellt sowie Haustiere getötet werden. Sie können  aus ethischen Gründen ihre Zwangsmitgliedschaft in einer sogenannten  Jagdgenossenschaft beenden. Möglich gemacht hat dies ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, das die Bundesregierung dazu gezwungen hat, den Austritt aus den Jagdgenossenschaften zu erlauben. Natürlich hat die CDU/CSU die Neuregelung mit hohen Hürden versehen, aber davon lassen sich die Waldbesitzer kaum abschrecken.

Erfreulicherweise gibt es jetzt immer mehr Menschen in Deutschland, die das Hobbytöten auf ihrem Grundstück verbieten wollen und entsprechende Anträge stellen. Aktuelle positive Beispiele sind Jan Gerdes vom Kuhaltersheim (Hof Butenland) in Butjadingen, Günther Scheuring aus Ostheim, Familie Kalisch und Kleinmanns aus Issum, der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und weitere 15 Anträge gibt es bereits allein im Kreis Wesel.

Bitte nehmt die Möglichkeit wahr, verwehrt euch der Zwangsbejagung bzw. bittet euch bekannte Waldbesitzer, von ihrem Grundrecht Gebrauch zu machen. Setzt ein bedeutendes Zeichen gegen die Jagd!

 

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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