Jagd

Angeblicher Wolfsangriff von Jäger frei erfunden

Die Jägerschaft schreckt wirklich vor nichts zurück, um ihre Beutekonkurrenten ins Jagdrecht zu befördern und ein zweites Mal auszurotten. Als Höhepunkt der regelrechten Hetzkampagne gegen den Wolf behauptete Anfang April ein Jäger aus Niedersachsen, er sei von einem Wolf angegriffen worden. Dieser angebliche Angriff entpuppte sich nun als dreiste Lüge.

Experten sind sich einig: Keine Spur vom „bösen Wolf“

Während sich die Neuinszenierung des Märchens vom „bösen Wolf“ wie ein Lauffeuer in den Medien verbreitete, ließ das niedersächsische Umweltministerium den „Tatort“ sichern. Spezialisten suchten vor Ort nach Spuren und versuchten die Situation nach den Angaben des Jägers zu rekonstruieren. Mit dem folgenden Ergebnis: „Alle haben gesagt, dass das, was der Jäger gesagt hat, nicht stattgefunden haben kann“, so Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz. Auch die DNA-Analyse hat ergeben, dass die Spuren am „Tatort“ nicht von einem Wolf stammen.

Wölfe sind scheue und vorsichtige Tiere. Wissenschaftler und Wolfsexperten sind sich einig, dass von gesunden Wölfen für gewöhnlich keine Gefahr für den Menschen ausgeht. Im Wolfsgebiet Lausitz (Brandenburg/Sachsen), in dem seit über 14 Jahren die größte Wolfspopulation in Deutschland lebt, ist kein einziger Fall von gefährlichem Verhalten von Wölfen gegenüber Menschen bekannt.

Schluss mit den Märchen und Stammtischparolen der Jäger

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Jägerschaft versucht ihr blutiges Hobby mit Unwahrheiten und Stammtischparolen zu rechtfertigen. Mehr Jägerlatein im Wahrheitscheck findest du unter: www.peta.de/jagdirrtuemer

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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