Jagd Unterhaltung

Jäger verurteilt: Dem Gamskitz die Mutter entrissen

Ein Jäger, der bei einer Drückjagd in Bayern eine Gämse erschossen hat, die ein Jungtier säugte, wurde nun von dem zuständigen Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt. Obwohl sich das Muttertier immer wieder wartend nach ihrem Kind umsah und das Gelände unübersichtlich war schoss der Jäger. Ein Augenzeuge sah das kleine Gamskitz wenige Sekunden, nachdem seine Mutter zu Boden sank panisch weglaufen. Da die Gämse das Jungtier noch säugte, ist das Kitz vermutlich qualvoll verhungert.

Wer nun glaubt, dass Tiereltern und ihre Kinder von den Jägern im Normalfall verschont bleiben, der irrt sich!
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Fuchswelpen in einer Jungfuchsfalle. Die Tiere werden gefangen und anschließend getötet.

Bei der Baujagd werden ganze Fuchsfamilien ausgelöscht. Die Tiere werden von Jagdhunden aus ihrem schützenden Bau getrieben und erschossen. Hierbei kommt es immer wieder zum blutigen Kampf zwischen Hund und Wildtier, denn eine Fuchsmutter kämpft bis zum letzten Atemzug für ihre Kinder. Auch Rotwildkälber, Rehkitze und Frischlinge stehen auf den Abschusslisten der Jäger. Lediglich für einen Zeitraum von wenigen Monaten dürfen die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere nicht getötet werden.

Weitere Infos zum Thema Jagd findest du unter: PETA.de/jagd-hintergrundwissen

 

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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