Jagd Unterhaltung

Jäger prügelt auf Spaziergänger ein: 9.600 Euro Strafe

Wer Tiere quält, belässt es selten dabei. Wieder zeigt sich ein Jäger in seiner Rolle als Herrscher über Leben und Tod – egal, ob Tier oder Mensch:

In einem Waldstück in Kohlstädt mussten dies beide, Hirsch und Spaziergänger, am eigenen Leib erfahren. Ein Naturfreund beobachtete aus einem Versteck heraus das Tier. Daraufhin attackierte ein schiesswütiger Jäger den Mann mit einem Holzprügel. Der Jäger wollte den Hirsch erschießen und fühlte sich von dem Beobachter gestört. Nun fiel das Urteil: Minderschwerer Fall von Körperverletzung mit einem Bußgeld von 9.600 Euro.

Die Prügelattacke ist kein Einzelfall. Immer wieder geraten Spaziergänger ins Visier der Jäger. Nicht immer geht eine Attacke so glimpflich aus. Seine Legitimation hat dieser verrohte Menschenschlag längst verloren. Kaum ein Mensch glaubt noch das Märchen vom Jäger als Wolf-Ersatz. Im Gegenteil – durch die Jagd werden natürliche Familienverbände auseinandergerissen, was die Reproduktionsrate ansteigen lässt.

Warum es die Jagd gibt

Worum es bei der Jagd wirklich geht, ist die Lust am Töten, Trophäen und Profit. Der Jäger wird zur Pest des Waldes. Eine in Politik, Behörden und Wirtschaft bestens vernetzte Allianz, die ihr Revier entschieden verteidigt.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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