Haustiere Unterhaltung

Hunde wegen ausbleibender Geschäfte getötet

Bild: Robert Pisinger / pixelio.de

Ein kanadischer Anbieter von “Schlittenhunde”-Touren hat Zeitungsmeldungen zufolge im vergangenen Jahr 100 Hunde getötet, da das große Geschäft nach den olympischen Spielen in Vancouver ausblieb. Die Tötungen wurden bekannt, nachdem ein Angestellter von Outdoor Adventures Whistler Schmerzensgeld wegen eines posttraumatischen Stresssyndroms einforderte, unter dem er angeblich litt, seit er duzende Hunde erschossen oder ihnen die Kehle durchgeschnitten hatte. Danach warf er die Tiere in ein Massengrab. Die SPCA in British Columbia geht dem Fall nach und fordert die Einleitung einer behördlichen Ermittlung.

Dies ist leider kein Einzelfall. Musher – Schlittenhundeführer – setzen regelmäßig Hunde aus, erschießen, erschlagen oder ertränken Tiere, wenn diese krank werden, nicht mehr schnell genug laufen oder schlichtweg überflüssig werden. Im Jahr 2005 kam heraus, dass Krabloonik Kennel in Aspen, Colorado – der größte Veranstalter von Schlittenhunde-Touren in den USA – pro Jahr bis zu 35 Hunde tötet. Ein Angestellter von Krabloonik verteidigte die Tötungen mit den Worten: “Für einen Schlittenhund ist das Teil des Kreislaufs des Lebens.”

Diese Todesfälle sollten uns stets daran erinnern, dass Touren mit „Schlittenhunden“ niemals tierfreundlich sind.

Bittet all eure Freunde und Bekannten, niemals eine solche Tour zu buchen!

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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