Unterhaltung Verschiedenes

Foltercamp für Tiere

Heute beginnt die „Dschungelcamp“-Staffel 2017 des Fernsehsenders RTL. Zum Konzept der Show gehören die vermeintlichen Mutproben, bei denen in den vergangenen Staffeln zahlreiche Tiere erheblichem Stress ausgesetzt und teilweise getötet, zerquetscht oder verletzt wurden. Ebenso wurden Tiere im Camp als ‚lebendige Kulisse‘ missbraucht und in Todesangst versetzt. Derartige Prüfungen haben nur einen einzigen Zweck, nämlich, die Teilnehmer zur Unterhaltung der Zuschauer bloßzustellen – und das auf Kosten der Tiere.

Sollten auch in der neuen Staffel Dschungelprüfungen mit Tieren zur fragwürdigen Unterhaltung anstehen, appelliert  bitte an RTL, die Show künftig ohne die Verwendung von Tieren zu konzipieren.

TV-Formate wie diese lassen die Zuschauer im Umgang mit Tieren desensibilisieren und abstumpfen. Tiere werden gezielt als Ekelfaktor dargestellt und zur Belustigung getötet. Mitgefühl für das Leiden und die Bedürfnisse von Tieren bleibt auf der Strecke. Gerade in einem so faszinierenden Umfeld wie dem australischen Regenwald gäbe es zahlreiche Möglichkeiten, sich für die Natur und die Tiere einzusetzen, anstatt Tiere zu quälen und zu töten. Die Teilnehmer könnte zum Beispiel an Aufforstungs- oder Tierschutzprojekten teilnehmen. Dort gäbe es sicher genügend Herausforderungen für die Teilnehmer. Andernfalls wären natürlich Mutproben möglich, wie sie auch in anderen Konzepten veranstaltet werden, z. B. Bungee-Jumping o. Ä.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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