Unterhaltung

Fluch der Karibik – Das Leid der Affen

Für die Dreharbeiten von Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales – dem fünften Teil der Filmreihe Fluch der Karibik – sollen zwei Kapuzineraffen nach Australien transportiert werden. PETA USA hat sich in einem Schreiben an den Filmemacher Jerry Bruckheimer gewandt und ihn aufgefordert von dem Transport der Affen abzusehen und dem Beispiel von Filmen wie Noah oder Planet der Affen: Prevolution zu folgen. Bei diesen wurde anstelle von lebenden Tieren computergenerierte Bildgebung eingesetzt. Schon während der Produktion des letzten Teils der Fluch der Karibik-Reihe starben über 100 Meerestiere.

IRREFÜHRENDES FILMSIEGEL „NO ANIMALS WERE HARMED“

Im Abspann der meisten Kinofilme, in denen Tiere mitspielen, erscheint der Hinweis der „American Humane Association“ (AHA) „No animals were harmed…“ (Bei der Produktion kamen keine Tiere zu Schaden). Wie bereits durch Recherchen des Hollywood Reporter dargelegt werden konnte und wie mittlerweile weitgehend bekannt ist, ist die Überwachung von Filmsets durch die AHA absolut unzureichend. Affen leiden im Film- und Fernsehbusiness enorm. Schon kurz nach der Geburt werden sie ihren Müttern entrissen und müssen grausame Trainingsmethoden über sich ergehen lassen.

COMPUTERANIMATION STATT TIERLEID

Die Filmtechnologie ist mit den heutigen Möglichkeiten der Computeranimation so weit fortgeschritten, dass es absolut keinen Grund gibt, Affen einem leidvollen Leben als „Schauspieler“ auszusetzen. PETA USA appelliert deshalb an die „Piraten“, sich auf das Talent ihrer menschlichen Schauspieler und auf die herausragenden digitalen Effekte zu verlassen. Diese Qualitäten haben den Machern bisher viel Lob gebracht und können sicherstellen, dass keine Tiere zur menschlichen Unterhaltung genutzt werden.

Bitte seht Euch keine Filme an, in denen Tiere mitwirken.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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