Unterhaltung Zirkus

Erfolg: Rekord-Geldbuße für Tierquäler-Zirkus

Ringling_Bros_misshandel_Babyelefanten

Die Muttergesellschaft des größten US-Zirkusunternehmen Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus muss eine Rekord-Strafe von 270.000 USD wegen etlicher mutmaßlicher Verstöße gegen das US-amerikanische Tierschutzgesetz zahlen.

PETA USA hat die zuständige US-Behörde (USDA) in den letzten Jahren dazu gedrängt, die zahlreichen Missstände bei diesem Zirkus zu ahnden. Zuletzt legte PETA den US-Behörden Beweise vor, dass Tiere bei Ringling Bros. geschlagen, misshandelt und trotz schmerzhafter Krankheit zum Auftritt gezwungen wurden. Von PETA präsentierte Fotos und Zeugenaussagen belegen, dass Babyelefanten in der Trainingsanlage von Ringling Bros. ihren Müttern weggenommen und in schmerzhaften Prozeduren dazu gezwungen werden, Zirkus-Tricks zu lernen. PETA USA veröffentlichte auch ein Undercover-Video, auf dem zu sehen ist, wie Elefanten unmittelbar vor der Vorstellung mit schweren, spitzen Elefantenhaken andauernd auf empfindliche Stellen geschlagen werden, damit sie während der Vorstellung gehorchen. 2009 hatte PETA Deutschland eine geplante Deutschland-Tournee des Ringling-Zirkus verhindert.

Das Verprügeln von Elefanten im Zirkus ist systembedingt und die einzige Möglichkeit, die großen Tiere zum Gehorsam zu zwingen. Für jede gekaufte Eintrittskarte bezahlen die Tiere den höchsten Preis.

In Deutschland muss jetzt etwas passieren
Obwohl der Bundesrat am 25.11.2011 die Regierung nach 2003 schon zum zweiten Mal aufgefordert hat, Wildtiere im Zirkus zu verbieten, müssen nach wie vor etwa 80 Elefanten und zahlreiche andere Tiere für das zweifelhafte Vergnügen gedankenloser Besucher leiden und sterben. Bitte fordert Bundesministerin Ilse Aigner und ihr untätiges Ministerium auf, den Tieren im Zirkus endlich zu helfen.

Bitte nehmt auch an unserer Protestaktion für die schwer kranke Elefantendame Mausi im Circus Voyage teil.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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