Thailand: Elefant zertrampelt deutschen Tourist nach Elefantenreiten
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Thailand: Elefant zertrampelt deutschen Tourist nach Elefantenreiten

Elefantenreiten in Jaipur. Elefant wir geschlagen

Ko Chang heißt auf Deutsch Elefanteninsel. Ausgerechnet hier wird ein deutscher Tourist von einem Elefanten getötet. Das Auswärtige Amt bestätigte uns den Vorfall, der sich Ende November in Thailand ereignete. Kurz nach einem Ausflug zum Elefantenreiten attackiert das Tier den Urlauber und verletzt ihn tödlich. Ein russischer Tourist wird dabei schwer verletzt.

Viele Tote und Verletzte

Allein in Thailand wurden zwischen 2010 und 2016 mindestens 17 Menschen von Elefanten in Menschenhand getötet und 21 schwer verletzt. Die Tiere werden ihr Leben lang misshandelt, damit sie für die Tourismusbranche gefügig sind.

Doch oft ertragen sie die Schmerzen und die Demütigungen nicht mehr und rasten aus.

Alltours weiterhin skrupellos

Anlässlich des Todesfalls fordern wir den Reiseveranstalter Alltours erneut auf, das gefährliche und tierschutzwidrige Elefantenreiten endlich aus seinem Angebot zu streichen und die Reisen auch vor Ort nicht zu vermitteln. Es ist der letzte große deutsche Touristikkonzern, der solche Aktivitäten noch im Portfolio hat.

Viele Unternehmen bieten kein Elefantenreiten mehr an

Die meisten Reiseunternehmen wie TUI, STA Travel oder Hauser Exkursionen bieten Elefantenreiten aus Gründen des Tierschutzes und der Gefahren nicht mehr an. Weltweit haben über 100 Reisekonzerne Elefantenreiten und andere tierschutzwidrige Reiseaktivitäten verbannt.

Was du tun kannst:

  • Zahle auf Auslandsreisen kein Geld für tierschutzwidrige „Attraktionen“ wie Zoos, Elefantenreiten oder Tierselfies.
  • Schau dir unsere Übersicht über die 7 größten Tierschutzfallen auf Urlaubsreisen an.

Last Minute News: soeben wird ein weiterer Todesfall gemeldet. Diesmal wurde ein chinesischer Reiseleiter in Thailand im Rahmen des Elefantenreitens getötet.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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