Unterhaltung

Elefantenmädchen stirbt im Berliner Zoo – Todesursache Stress

Leben hinter Gittern - Elefanten im Berliner Zoo

Nur zwei Wochen nach dem Tod von Eisbär Knut ist schon wieder ein Tier im  Berliner Zoo gestorben. In der Nacht auf Dienstag ist das 6-jährige Elefantenmädchen Shaina Pali an dem Herpes Virus EEHV verendet. EEHV (Elephant Endotheliotropic Herpes Virus) ist eine meist tödliche verlaufende Krankheit, die vor allem junge Elefanten in Gefangenschaft befällt. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge wird starker Stress, dem Elefanten in Gefangenschaft permanent ausgesetzt sind, mit der Erkrankung in Verbindung gebracht. Durch den Mangel an Lebensraum in den engen Zoo-Gehegen und der unnatürlichen Umgebung entwickeln Elefanten zudem häufig Verhaltensstörungen.  Der Stress ist die Hauptursache für die hohe Anfälligkeit für das Herpes-Virus. Es zeigt einmal mehr, dass Elefanten extrem unter ihrer Gefangenschaft leiden und eine Haltung im Zoo in keiner Weise artgerecht gestaltet werden kann. Deshalb fordert PETA ein Zuchtstopp für Elefanten und alle anderen Tiere im Zoo. Allein im Berliner Zoo sind 1998 und 2000 bereits zwei Jungelefanten an dem Stress-Virus gestorben. In den USA war das Herpes-Virus die häufigste Todesursache bei asiatischen Elefanten in den letzten 12 Jahren.

Bei Elefantenpopulationen in freier Natur stellt das Virus keine ernste Bedrohung dar. Asiatische Elefanten besiedeln in freier Natur große Reviere und wandern über weite Strecken, dabei bilden sich häufig regelrechte Elefantenstraßen, die sie immer wieder benutzen.

Bitte engagiert Euch für die Elefanten in Gefangenschaft und macht mit bei der Rettungskampagne für Mausi. Mausi ist eine schwerkranke Elefantendame bei Zirkus Voyage, die unbedingt aus dem Zirkus raus muß.

Weitere Informationen über das Leid der Tiere in Zoo-Gefangenschaft und warum Zoos ein „No-Go“ sind, findet Ihr hier: www.peta.de/zoo

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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