Die tragischsten und kuriosesten Jagdunfälle 2017
Jagd Unterhaltung

Die tragischsten und kuriosesten Jagdunfälle 2017

Treibjagd in Heinsberg

Bei Jagdunfällen im deutschsprachigen Raum wurden 2017 fünf Menschen getötet. Neun Menschen wurden verletzt. Und neben den tausenden Wildtieren, die Jahr für Jahr der Jagd zum Opfer fallen, wurden auch in diesem Jahr wieder tierische Begleiter verletzt bzw. getötet – u.a. Hunde, ein Pferd und ein Schwein.

Lebensgefahr Jagdunfaelle

Hier nur einige Beispiele solcher Jagdunfälle aus dem Jahr 2017:

1. Jäger schießt sich ins Knie und verblutet

Als ein Jäger aus Sachsen-Anhalt nach der Rückkehr von einer Jagd aus dem Auto aussteigt, löst sich ein Schuss aus dem Gewehr und trifft ihn ins Knie. Der 76-Jährige verblutet.

2. Jäger stirbt durch Bauchschuss

In Grimma löst sich während einer Jagd ein Schuss und trifft den 67-jährigen Besitzer der Waffe tödlich in den Bauch.

3. Betrunkener Jäger erschießt Hund

Bei Neustadt verwechselt ein 29-jähriger Jäger einen elf Monate alten Mischlingshund mit einem Fuchs. Der Mann erschießt den Hund. Die Kelheimer Polizei bestätigt den hohen Alkoholpegel des Täters.

4. Finanzvorstand des FC Bayern schießt sich in die Hand

Jan-Christian Dreesen verletzt sich bei einem Jagdunfall im österreichischen Brandenberg schwer. Auf dem Rückweg zum Auto löst sich ein Schuss aus seinem geschulterten Gewehr und trifft seine Hand, wodurch der Finanzchef des FC Bayern München einen Finger verliert.

5. Männer und Kind beinahe von Kugel getroffen

In Felldorf ist ein Jäger aus Bierlingen auf der Jagd. Seine zweite Kugel durchschlägt die Frontscheibe eines Maishäckslers und verfehlt knapp zwei Männer und einen fünfjährigen Jungen in der Fahrerkabine.

6. Jäger bei Treibjagd getötet

In Heppenheim kommt ein 76-jähriger Mann während einer Treibjagd ums Leben. Scheinbar traf ihn eine Kugel aus dem eigenen Repetiergewehr im Oberkörper.

7. Jäger erschießt Hängebauchschwein

Bei Kleinblittersdorf tötet ein Jäger ein zutrauliches Hängebauchschwein völlig grundlos mit Schüssen und Messerstichen in Anwesenheit einer fassungslosen Zeugin.

8. Schütze verletzt Jagdkameraden schwer

In St. Peter am Hart verfehlen die Schrotkugeln eines 80-jährigen Jägers einen Feldhasen und treffen stattdessen seinen 25-jährigen Kollegen. Die Projektile verletzen den Mann im Bereich der Augen und des Kiefers, sechs Schrote treffen seine Beine.

9. Jäger schießt Treiber an

In Kappel schießt ein Jäger bei einer Jagdhundeprüfung einen Treiber an, als sein Hund an der Leine zieht und er den Abzug seines ungesicherten Schrotgewehres tätigt.

10. Jäger erschießt Islandpferd

In Kirchboitzen erschießt ein 65-jähriger Jäger von einem Hochsitz aus ein Islandpferd, das er für ein Wildschwein hält. Die Polizei leitet ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und zur Überprüfung der Jagderlaubnis ein.

Chronologische Übersicht über schwere Jagdunfälle in Deutschland

All diese tragischen wie kuriosen Unfälle passieren völlig sinnlos: Zahlreiche Studien bestätigen, dass die Jagd keinen Nutzen erfüllt. Durch diesen Blutsport werden jährlich allein in Deutschland etwa 5 Millionen Waldbewohner wie Rehe, Füchse oder Wildschweine sowie mehrere Hunderttausend Hunde und Katzen getötet. Viele der Tiere sterben einen schmerzvollen Tod, weil sie durch Jäger schwere Schussverletzungen erleiden, aber noch fliehen können. Ihr Todeskampf kann Tage andauern.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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