Unterhaltung

Delfin Nea bei Zusammenstoß im Delfinarium getötet

Delfine leiden für die Unterhaltung von Menschen

Im Brookfield-Zoo bei Chicago ist Nea beim Zusammenstoß mit einem anderen Delfin gestorben. Delfine werden in Delfinarien darauf gedrillt, immer wieder aus dem Wasser zu springen und dabei  in der Luft ihren Artgenossen gefährlich nahe zu kommen – alles zur Belustigung der Zuschauer. Als ein dumpfes Geräusch zu hören war, ahnten viele wohl schon, dass etwas geschehen war. Nea war mit einem anderen Delfin bei so einem Sprung am Kopf zusammen gestoßen und trieb kurz drauf leblos im Wasser.

Schlimme Situation in Deutschland
In den beiden verbliebenen deutschen Delfinarien in Nürnberg und Duisburg sterben die meisten Delfine ebenfalls einen frühen Tod, überwiegend aufgrund der qualvollen Lebensbedingungen. Im Delfinarium Nürnberg beispielsweise starben seit Eröffnung im Jahr 1971 von 23 in freier Wildbahn gefangenen Delfinen 15 vorzeitig, von 21 Nachzuchten kamen 17 noch im Mutterleib oder kurz nach der Geburt zu Tode. Kein Wunder, denn im Ozean schwimmen Delfine täglich bis zu 100 Kilometer, erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h und tauchen bis zu 300 Meter tief. Ein Delfin lebt in der auch in der neuen Delfinlagune Nürnberg wie ein Mensch in einer Telefonzelle – lebenslang.

Bitte beteiligt Euch an unserem Online-Protest und setzt Euch für die Schließung der letzten beiden deutschen Delfinarien ein.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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