Stierkampf Unterhaltung

Carnaval del Toro: Spaniens blutiges Karnevalstreiben

„Carnaval del Toro“ nennt sich das jährliche Karnevalstreiben in Ciudad Rodrigo (Spanien), bei dem Stiere von grölenden Menschenmassen durch die Gassen der Stadt gehetzt werden. Stierrennen enden für gewöhnlich in der Arena, wo die bereits erschöpften Stiere dann zu Tode gequält werden. Unter dem Deckmantel der Tradition lassen sich vor allem Touristen zu einem Besuch dieser grausamen Spektakel hinreißen. So auch ein 20-jähriger Amerikaner, dessen Spanien-Urlaub mit schweren Verletzungen im Krankenhaus endete. Der junge Mann nahm beim Carnaval del Toro teil und wurde mehrfach von einem Stier aufgespießt. Zwei weitere Menschen wurden verletzt.

Blutiger Karneval als Touristenattraktion

Laut des Stadtrates der kleinen Stadt Ciudad Rodrigo sind zum diesjährigen „Carneval del Toro“ circa 50.000 Besucher angereist, um an den Stierkämpfen und Stierrennen teilzunehmen.

72 Prozent der Spanier zeigen kein Interesse am Stierkampf

Das grausame und sadistische Zu-Tode-Quälen von fühlenden Lebewesen hat im 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen – auch nicht unter dem Deckmantel der Tradition. Verständlicherweise finden die meisten Spanier keinen Gefallen an diesem barbarischen Spektakel: Eine Umfrage hat ergeben, dass weniger als ein Drittel der Bevölkerung diese Art der Unterhaltung unterstützt. Städte finden mittlerweile innovative neue Möglichkeiten, traditionelle Feste zu feiern, ohne dabei Tieren zu schaden. So hat die Gemeinde Mataelpino in Zentralspanien beispielsweise das „Rennen der Bälle” als humane Alternative zum schrecklichen „Stierrennen” eingeführt.

In Spanien ist der Stierkampf bereits in 100 Städten untersagt. Unterzeichne JETZT unsere Petition und fordere die verantwortlichen Politiker auf, Stierkämpfe endlich in ganz Spanien zu verbieten.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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