8 erschreckende Beispiele warum Elefantenreiten verboten gehört.
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8 erschreckende Beispiele warum Elefantenreiten verboten gehört.

Elefantenreiten in Jaipur. Elefant wir geschlagen

Wer Elefanten zwingen will, Menschen auf sich reiten zu lassen, der kommt nicht ohne Gewalt und Dominanz aus. Das Gleiche gilt, wo Elefanten erniedrigende Tricks vorführen sollen. Und immer wieder wehren sich Elefanten gegen diesen Missbrauch. Unzählige Menschen und andere Tiere wurden bereits Elefantenreiten verletzt oder sogar getötet.

Hier nur einige besonders schockierende Beispiele vom Elefantenreiten:

  • Im Dezember 2017 wurde ein Tourguide in einem Camp im thailändischen Chonburi von einem Elefanten totgetrampelt. Der Elefant namens Plai Uthen war 17 Jahre alt. Berichten zufolge zwang man ihn gerade, zwei Besucher auf sich reiten zu lassen, als andere Touristen anfingen, Fotos zu schießen. Ein Tourist soll am Schwanz des Elefanten gezogen und den Angriff so provoziert haben.
  • Schon Anfang Dezember wurden erschreckende Aufnahmen veröffentlicht: Ein Elefantenkalb wurde so gnadenlos verprügelt, dass eines seiner Hinterbeine brach. Auch dieser Elefant musste zum Elefantenreiten herhalten. Während der Prügel war das Tier an einem Baum festgebunden.
  • Ein deutscher Tourist wurde vor Kurzem in Thailand von einem Elefanten totgetrampelt, als er gerade ein Foto von dem Tier machen wollte. Der Elefant lebte in einem sogenannten „Elefantendorf“. Zum Zeitpunkt der Tragödie musste auch er Menschen auf seinem Rücken reiten lassen.
  • Im Juli 2017 wurde ein Elefant erschossen, nachdem er einen erfahrenen Pfleger erdrückt hatte. Der riesige Elefantenbulle mit dem Namen Mbanje wurde im Victoria Falls Nationalpark in Simbabwe zum Elefantenreiten ausgebeutet – auch an diesem Tag. Er graste gerade, als ihn Enock Kufandada in einen Pferch einsperren wollte. Da ging das Tier auf den Pfleger los und erdrückte ihn.
  • Im Juni 2017 besuchte eine Gruppe amerikanischer Touristinnen und Touristen das indische Jaipur. Dort sahen sie, wie Elefantenführer einen Elefanten während einer Tour schlugen. Zuvor hatte man den Elefanten und einen Artgenossen gezwungen, bei extrem heißen Temperaturen Menschen auf sich reiten zu lassen. Die Elefanten versuchten auszubrechen. Daraufhin schlugen angeblich acht Männer 10 Minuten lang mit Stöcken auf eins der Tiere ein. Die Tourist/-innen fingen an zu fotografieren und posteten ihre Aufnahmen in den sozialen Medien. Zeitgleich kontaktierten Sie PETA India. Die Organisation setzte sich mit den zuständigen Regierungsstellen in Verbindung und forderte Ermittlungen gegen die Tierquäler.
  • Im Mai 2016 ging ein Sumatra-Elefant im Zoo von Java (Indonesien) auf eine Zootierärztin los. Als die Frau zu fliehen versuchte, soll der Elefant sie mit dem Rüssel hochgehoben und zu Boden geworfen haben. Danach trat er auf sie. Die Tierärztin verstarb an den Folgen ihrer Verletzungen. Auch diesen Elefanten hatte man gezwungen, Besucher/-innen auf seinem Rücken reiten zu lassen.
  • Im April 2016 musste eine Elefantenkuh namens Sambo Berichten zufolge Tourist/-innen nach Angkor Wat (Kambodscha) tragen. Die Temperaturen lagen bei rund 40 C° und nicht einmal ein seichtes Lüftchen wehte. Sambo war überarbeitet und überhitzt. Sie brach am Straßenrand zusammen und starb – wohl an einem Herzinfarkt.
  • Nur wenige Monate zuvor wurde in Thailand ein schottischer Urlauber beim Elefantenreiten getötet. Seine 16-jährige Tochter wurde verletzt. Der Elefant war – angeblich nach Schlägen durch seinen Pfleger – plötzlich ausgerastet. Nirgendwo sonst gibt es so viele Elefantencamps wie in Thailand. Dort wird ein tierquälerisches Ritual namens phaajaan angewandt, um den Geist der Jungtiere zu brechen und sie in den Gehorsam zu zwingen.

Zum Gehorsam gequält

In Gefangenschaft lebende Elefanten sind seit jeher unfassbarer Tierquälerei ausgesetzt. Diese hinterlässt nicht nur körperliche Schmerzen, sondern auch psychische Wunden. Diese verdeckten Aufnahmen einer Ermittlung von PETA India aus dem Jahr 2014 zeigt den absolut inhumanen Umgang mit Elefanten in Jaipur. Auch sie müssen Tourist/-innen auf sich reiten lassen:

PETA-Gründerin Ingrid Newkirk spielte daraufhin an einem Touristen-Spot in Jaipur den Elefanten und ließ sich „verprügeln“. Die Aktion erregte großes Aufsehen.

Helft den Elefanten!

Elefanten sind intelligente Tiere mit einem Selbstbewusstsein. Unzählige Tiere werden als Touristenattraktion gefangen gehalten. Das betrifft auch Elefanten, die in sogenannten „Waisenhäusern“ oder „Auffangstationen“ leben, die in Wahrheit nur Profitgeschäfte sind. Kein Wunder, dass viele von ihnen irgendwann einen Punkt erreichen, an dem ihnen alles zu viel wird.

Mann reitet auf einem Elefanten und hat den Elefantenhaken griffbereit
Tiere und „Trainer“ wissen genau, wie schmerzhaft sich der Elefantenhaken in die empfindliche Haut bohren kann.

Jeder Mensch, der im Urlaub oder im Zirkus auf einem Elefanten reitet, ist für diese Tierquälerei mitverantwortlich. Bitte macht euch für die Elefanten stark: Unterschreibt unsere Petition für ein Verbot von Elefantenreiten in Indien.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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