Unterhaltung

Bambi wurde 70 – Der erste Anti-Jagd Film inspirierte auch Paul Mc Cartney

Eines von 5 Millionen Opfern
Eines von 5 Millionen Opfern

Vor ziemlich genau 70 Jahren hatte Walt Disney´s Film Bambi in New York Premiere. Seit dem dürften auf der ganzen Welt so etwa einige Millionen Liter an Tränen von Kindern geflossen sein, die erlebten, wie die Mutter des kleinen Rehkitzes Bambi von einem Jäger hinterrücks erschossen wurde.

Eines von 5 Millionen Opfern
Eines von 5 Millionen Opfern

Auch an dem damals noch jungen Paul Mc Cartney ist diese Szene nicht spurlos vorübergegangen. Diesem aktuellen Zeitungsartikel zufolge sagte er einmal in einem Interview: „Ich glaube, dieser Film hat mich in dem Bewusstsein aufwachsen lassen, dass Jagen nicht cool ist“. Vielleicht war es genau dieser Film, der Paul zu einem prominenten Botschafter der Veggie-Bewegung und zu einem langjährigen Unterstützer von PETA werden ließ.

Fakten und Lügen
Tatsächlich ist die Jagd ein feiges und vor allem sinnloses Gemetzel an wehrlosen Tieren, bei dem allein in deutschen Wäldern jedes Jahr etwa 5 Millionen Tiere getötet werden, darunter circa 450.000 Hunde und Katzen. Die Argumente der Jäger, zum Beispiel, dass der Wald ohne die Jagd ernsthaften Schaden nähme, ist altbacken und widerlegt. Mit diesem Argument sollen die restlichen 99,6% der Bevölkerung, die dem blutigen Hobby nicht fröhnen, beruhigt und in die Irre geführt werden. Denn es gibt zahlreiche, größere Waldgebiete und Nationalparks in Europa, in denen nicht gejagt wird und der Wald weiterhin prächtig gedeiht. Im Gegensatz dazu füttern die Jäger die Tiere im Winter massiv, um sich dann des Rest des Jahres als Argument für ihren Jagdtrieb über zu hohe Populationen zu beklagen. Namhafte Wildtierbiologen haben zudem längst nachgewiesen, dass waldbewohnende Tierpopulationen auch zu Zeiten von Wolf und Bär hauptsächlich durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten reguliert wurden.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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