Unterhaltung Zirkus

Ausgebeutet: Zirkus schiebt zwei „ausgediente“ Schäferhunde ins Tierheim ab

Jahrelang wurden Rokko und Balack für schädliche Kunststücke in einem österreichischen Zirkus missbraucht. Jetzt gaben die Zirkusleute die Tiere einfach im Linzer Tierheim ab, weil ihre Gesundheit ruiniert ist und sie nun nutzlos für den Zirkus sind. Das Tierheim stellte fest, dass die acht Jahre alten Tiere unter Haltungsschäden und Entzündungen leiden und verwahrlost waren.

Zirkusleute geben vor, ihre Tiere zu lieben. Doch wer sieht, mit welcher Brutalität und Herzlosigkeit die Tiere im Zirkus ausgenutzt werden, merkt schnell, dass dies lediglich Lügenmärchen sind, um die Besucher bei Laune zu halten.

Tierverbot für Zirkusse

Für Zirkusbetreiber sind Tiere nur Betriebskapital, deren Leben und Wohlergehen keine Bedeutung haben – außer in finanzieller Hinsicht. Daher kämpfen wir für ein grundsätzliches Verbot von Tieren im Zirkus. Genau wie Tiger und Elefanten leiden auch Pferde, Kamele und Hunde unter den langen Standzeiten auf LKW-Anhängern, den winzigen Gehegen und der grausamen Dressur mit Stock und Peitsche. In Griechenland, Bosnien-Herzegowina und Bolivien ist die Haltung und Zurschaustellung von jeglichen Tieren im Zirkus bereits untersagt.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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