Tierversuche

Versuchslabore-Die Hölle für Affen

BPRC – hinter diesen vier Buchstaben steckt Europas größtes Tierversuchslabor. Die Abkürzung  steht für Biomedical Primate Research Center.
Insgesamt 1600 Affen werden dort in Rijswijk (NL) gefangen gehalten-1200 Rhesus-Makaken, 250 Seidenaffen und 150 Langschwanzmakaken.
In einer Reportage von VICE soll transparent gemacht werden, was innerhalb der Mauern von BPRC geschieht. Was gerne als vorbildliches und fürsorgliches Affenversuchslabor dargestellt wird, ist in Wahrheit die Hölle für die Tiere. Sie werden mit tödlichen Viren infiziert, in kleinen Metallkäfigen gehalten und, falls sie die Versuche überleben, meistens getötet. Um die Affen gefügig zu machen, bekommen sie starke Betäubungsmittel verabreicht.

Trotzdem gibt es immer noch Menschen, die glauben, Tierversuche seien notwendig für den medizinischen Fortschritt.Das Gegenteil ist der Fall.
Statt sich auf den Menschen zu konzentrieren, werden Tiere künstlich krank gemacht, um anschließend  an ihnen herumzuexperimentieren. Was im Tierversuch häufig vielversprechend erscheint, ist in der Testphase am Menschen meistens ein Flop.
Auf der einen Seite, betonen Experimentatoren immer wieder, wie ähnlich wir dem Affen sind, auf der anderen Seite  offenbar aber nicht ähnlich genug, um Mitgefühl mit diesen leidenden Tieren zu empfinden. In sieben Prozent unterscheidet sich die DNA des Menschen von der, der Makaken. Was zunächst unwesentlich klingt, entpuppt sich jedoch als entscheidend. Studien ergaben, dass neun von zehn Medikamenten, die sich im Tierversuch bewährten, in klinischen Studien am Menschen scheitern. Trotzdem nimmt der Wahnsinn kein Ende.

Viele Versuche werden wiederholt in unterschiedlichen Laboren weltweit durchgeführt, nicht weil dadurch bessere Ergebnisse entstehen, sondern weil der Austausch untereinander fehlt. Gescheiterte Experimente machen nicht viel her und landen daher häufig in der Schublade, ohne das irgendwer in einem anderen Labor um die Existenz dieses Versuches weiß.
Tierversuchsfreie Verfahren müssen an Tierversuchen gemessen werden. Das bedeutet, dass sich viele fortschrittliche Alternativen nicht durchsetzen können, weil sie nicht die gleichen fehlerhaften Ergebnisse aufweisen, wie die durchgeführten Tierversuche.

Obwohl es tierfreie Alternativen gibt, leiden Tag für Tag unzählige Tiere in Laboren wie dem BPRC. Um ein Verbot für derartige Versuche durchzusetzen und dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, zählt jeder einzelne! Gib den Tieren deine Stimme und unterstütze unseren Aktionsaufruf.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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