Tierfreie Inhalationstests: Alternativmethoden auf dem Vormarsch
Tierversuche

Tierfreie Inhalationstests? Tiiief durchatmen!

Ratten in Röhren für Inhalationstest

Ratten und andere in Toxizitätstests eingesetzte Tiere können – zumindest ein wenig – aufatmen. Die wissenschaftliche Fachzeitschrift Toxicology in Vitro hat kürzlich einen Artikel über Ersatzmethoden zu Tierversuchen in Inhalationstests veröffentlicht. Dahinter steht eine Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen des PETA International Science Consortium mit der Regierung und Industriefunktionär/-innen.

Dieses Gemeinschaftsprojekt ist von großer Bedeutung.

Es soll sicherstellen, dass die Industrie neu entwickelte Testmethoden auch akzeptiert. Denn schließlich führt sie die Forschung durch. Außerdem müssen die Behörden, die Versuche einfordern, die tierleidfreien Alternativen annehmen.

Kleine Schritte in die Zukunft

Aktuell werden Tiere in schmalen Röhren fixiert und müssen stundenlang giftige Substanzen einatmen. Im Anschluss werden sie getötet und ihre Leichen seziert.
Das PETA International Science Consortium war Mitverfasser des umfassenden Berichts. Er entstand unter anderem in Zusammenarbeit mit der der U.S. Environmental Protection Agency, The Dow Chemical Company, Syngenta, British American Tobacco, der University of Pennsylvania sowie der Cardiff University.

Um die Verbreitung von tierfreien Inhalationstests zu unterstützen, unterstützt das PETA International Science Consortium Forscher/-innen dabei, tierfreie Inhalationstests durchführen zu können. Deshalb hat es vier wegweisenden Laboratorien aus der ganzen Welt Inhalationstestgeräte im Wert von über 400.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt, die ohne Tiere auskommen.

Das Wissenschaftskonsortium freut sich sehr darüber, mit innovativen Wissenschaftler/-innen aus der Industrie und Regierungseinrichtungen zusammenzuarbeiten.

Denn eine innovative Wissenschaft nutzt neue, für den Menschen relevantere Testmethoden zur Toxizität, die sowohl Menschenleben schützen als auch Tierleben retten.

Es gibt bereits einige verlässliche tierfreie Testmethoden. Man kann beispielsweise mit Computermodellen arbeiten oder Chemikalien an 3-D-Gewebe testen, das dem menschlichen Körper nachempfunden ist. Und es werden immer mehr entwickelt. Tierfreie Versuche werden sicherere und effektivere Medikamente hervorbringen und die Kosten, Medikamente auf den Markt zu bringen, reduzieren.

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Über den Autor

Christopher

Christopher ist promovierter Biologe und Mitglied des PETA International Science Consortium (PISC). Er setzt sich im Bereich der toxikologischen und ökotoxikologischen Chemikalientestung für den Ersatz von Tierversuchen durch Alternativmethoden ein. Christopher hält es mit Mahatma Gandhi, der sagte: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie die Tiere behandelt".

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