Zahlen gestiegen: Tierversuche an 2.796.773 Tieren in einem Jahr!
Tierversuche

Zahlen gestiegen: Versuche an 2.796.773 Tieren in einem Jahr!

Tierversuche
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Wieder mehr Tierversuche!

2016 wurden 2.796.773 Tiere in knapp 2,2 Millionen Versuchen (zu Tode) gequält! Wer denkt, Tierversuche würden langsam der Vergangenheit angehören, irrt sich gewaltig: Die Zahlen sind wieder gestiegen, vor allem die Anzahl genmanipulierter Tiere!

Immer mehr genmanipulierte Tiere

Wurden 2015 noch 39 % der Tiere genmanipuliert, waren es 2016 bereits 42 % der Tiere!

Mäuse (86 %) …

… und Fische (13 %) machten hierbei den Großteil der Versuchstiere aus.

 

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Viele dieser Tiere starben vorzeitig oder litten an unvorhersehbaren Anomalien wie erhöhter Schmerzempfindlichkeit, schlecht funktionierenden Organen, Empfindlichkeit für Anfälle oder grassierendem Tumorwachstum.

 

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5 % der Versuche wurden als schwer belastend eingestuft.

23 % als mittel belastend.

In 11 % der Fälle kamen die Tiere nicht mehr zu Bewusstsein.

Tiere fühlen Schmerzen und Angst genau wie wir. Es ist eine Schande, dass im Namen der Wissenschaft und für gesetzlich vorgeschriebene Versuche immer noch Tiere eingesperrt, vergiftet, verätzt, aufgeschnitten und getötet werden, obwohl die Vergangenheit gezeigt hat, dass Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind.

Tierversuche versagen systematisch und bewiesenermaßen, wenn es darum geht, dem Menschen zu nutzen. Stattdessen führen sie zu kostspieligen und fruchtlosen klinischen Studien, die das Leben von Menschen gefährden, das Leiden von Millionen von Tieren verursachen, Milliarden von Euro kosten und Forscher von möglichen Therapien abhalten.

Forschung ohne Tiere ist die Zukunft

Deutsche Institutionen müssen sich stärker für die Entwicklung zeitgemäßer tierfreier Verfahren einsetzen, die menschliche Ergebnisse genauer vorhersagen können als Tests an Tieren, wenn Deutschland an der Spitze der Wissenschaft stehen soll.

Organe auf Chips, 3-dimensionale Hautzellkulturen, aus menschlichen induzierten Stammzellen erzeugte Gewebe und Computermodelle können viel besser vorhersagen, was im Menschen geschieht, als Tierversuche. Wir werden Diabetes nicht heilen, indem Mäuse genetisch verändert werden und wir werden Alzheimer nicht bekämpfen, indem Affen an Stühlen gefesselt und Elektroden in ihr Gehirn eingepflanzt werden.

Zukunftsorientierte und verantwortungsbewusste Forschung bedeutet Forschung ohne Tiere.

Über den Autor

Christopher

Christopher ist promovierter Biologe und Mitglied des PETA International Science Consortium (PISC). Er setzt sich im Bereich der toxikologischen und ökotoxikologischen Chemikalientestung für den Ersatz von Tierversuchen durch Alternativmethoden ein. Christopher hält es mit Mahatma Gandhi, der sagte: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie die Tiere behandelt".

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