Aktiv sein Tierversuche

Tiere sind keine Astronauten!

1957 musste Hündin Laika ihr Leben für die Weltraumforschung lassen, als sie nur wenige Stunden nach dem Start ins Weltall an Überhitzung und den Folgen ihrer Panik starb. Damit ist sie nicht das einzige Opfer der Raumfahrt: Bevor die ersten Menschen die Weiten des Weltraums erforschten, mussten zunächst viele Tiere Tests über sich ergehen lassen, bis sie schließlich ins All geschossen wurden. Hunde, Primaten, Kleinsäuger und sogar Fruchtfliegen wurden hierfür missbraucht. Viele kehrten nicht lebend zur Erde zurück, bei manchen war dies nicht mal geplant.

Zur Zeit führt die russische Akademie der Wissenschaften Versuche an Makaken durch mit dem Ziel, dass diese Tiere ein Raumschiff steuern können.
Hierfür leben die Affen fernab ihrer Natur in kleinen engen Stahlkäfigen isoliert von ihren Artgenossen. Täglich müssen sie über Stunden – fixiert in einem sogenannten Affenstuhl – Tests vor einem Bildschirm über sich ergehen lassen. Als Belohnung scheint es tröpfchenweise Wasser zu geben, das ihnen vermutlich vor den Tests verwehrt wird. Die Verzweiflung ist den Tieren anzusehen.
Affen sind unsere nächsten Verwandten und verfügen demnach über ein sehr ähnliches Empfingsvermögen wie wir Menschen. Sie sind sensibel und intelligent … Und sicher keine Astronauten!

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Wir wollen die russischen Verantwortlichen überzeugen, sich z.B. der NASA anzuschließen und auf moderne Technologien umzusteigen. Tiere haben genauso ein Recht auf ein Leben in Freiheit und sollten nicht dazu gezwungen werden, qualvolle Tests zu erdulden, von denen viele psychische Schäden und häufig den Tod mit sich bringen!

Somit haben wir vor der russischen Botschaft in Berlin demonstriert: Eine Aktivistin hat sich mit Bodypaint optisch in einen Affen verwandeln lassen und sich anschließend mit einem Astronautenhelm in eine Lache aus Kunstblut gelegt. Mit dem Spruch „Tierversuche im All: Ein großer Rück-Schritt für die Menschheit“ verdeutlichten wir den wissenschaftlichen wie auch ethischen Rückschritt. Angelegt an Neil Armstrongs Zitat „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“, nachdem er als erster Mensch den Mond betrat.

Die Aktion war ein voller Erfolg: Viele Medienvetreter berichteten über die Aktion und auch einige Passanten schauten sich geschockt den Astronauten in Affengestalt an.
Nun hoffen wir, dass die russische Akademie der Wissenschaften die Tierversuche stoppt und stattdessen auf moderne Technologien setzt und den Affen somit ein qualvoller, einsamer Tod in den Weiten des Alls erspart bleibt!

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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