Tierversuche

Protest gegen Tierversuche!

© Rawpixel Ltd

Googelt man Neugraben-Fischbeck, stößt man auf Beschreibungen, die diesen Stadtteil von Hamburg als familienfreundlich und naturnah beschreiben, ja sogar als idyllisch.
Wer heute die Zeitung aufschlägt, sieht ganz andere Bilder: junge Menschen, die sich mit Fahrradschlössern und Metallrohren an die beiden Zufahrtstore des Laboratorium für Pharmakologie und Toxikologie (LPT) angeschlossen haben.
Denn was viele Menschen nicht wissen, hinter diesen Toren werden etwa 300 Chemikalien und Medikamente an Mäusen, Ratten, Hamstern, Schweinen, Hasen, Hunden, Affen, Katzen, Meerschweinchen, Fischen und Vögeln getestet, wie das LPT einst  in einem (nun nicht mehr öffentlichen) Internetauftritt preisgab. Diese Tiere werden in engen Käfigen und Boxen gefangen gehalten, sie werden krank gemacht, mit Chemikalien vergiftet und am Ende getötet und wie Abfall entsorgt.

Regelmäßig versammeln sich Bürger_innen aus dem Großraum Hamburg (und auch darüber hinaus) bei Mahnwachen oder Demonstrationen vor dem LPT in Neugraben, um auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen und die Verantwortlichen dazu aufzufordern, den grausamen Tierversuchen ein Ende zu bereiten. Auch gestern forderten die Menschen vor Ort „die sofortige Stilllegung des Labors“.  Außerdem wurde zum wiederholten Male die Forderung nach mehr Transparenz laut.

Die Aktion gestern wurde von der Polizei aufgelöst. Trotzdem konnte der Betrieb im LPT für einige Stunden lahmgelegt  und ein Zeichen gegen die grausamen Machenschaften der Tierversuchslobby gesetzt werden.

Obwohl Experimente an Tieren unethisch und weder wissenschaftlich noch zeitgemäß sind, müssen täglich unzählige Tiere in Laboren und Forschungseinrichtungen leiden. Auch an deutschen Hochschulen werden jährlich Zehntausende Tiere unter dem Deckmantel der Lehre malträtiert.

Werdet aktiv und helft mit, das Leid der Tiere zu beenden!

 

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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