Tierversuche

PETAs Einsatz gegen Tierversuche: Aussicht auf angesehene Auszeichnung

Es ist wieder soweit: Lush, Hersteller tierversuchsfreier Kosmetika, Seifen und Lotionen, startet das Auswahlverfahren für die Gewinner des angesehenen Lush Prize.

„Aufgepasst, ihr jungen Wissenschaftler in Nord- und Südamerika: Wir vergeben fünf Mal 15.000 US-Dollar im Kampf gegen Tierversuche. Erfahrt mehr und bewerbt euch unter www.lushprize.org. #lushprize“

Das Unternehmen fördert die Arbeit von Menschen, die Alternativen zu Tierversuchen entwickeln. Dafür findet ein jährlicher Wettbewerb statt, bei dem innovative Denker bis zu 50.000 britische Pfund (knapp 58 000 Euro) gewinnen können, um ihre Vorhaben voranzubringen. Es freut uns sehr, dass es PETA USAs Regulatory Testing Department (RTD) durch seine Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden auf die Auswahlliste des Lush Lobbying Prize des Jahres 2016 geschafft hat. Die PETA-Abteilung hat sich bei den Behörden dafür eingesetzt, dass Tierversuche in Pestizid-Tests durch Alternativen ersetzt werden.

Arbeit zur Beendung grausamer und nutzloser Tierversuche

Das RTD hatte bereits Anfang des Jahres in Kanada die Abschaffung eines Tests erreicht, in dem Hunde ein ganzes Jahr lang mit Pestiziden vergiftet werden. Diese Bemühungen bauten auf vorherige Erfolge des RTD auf, die zur Beendung des einjährigen Tests in den USA und der Europäischen Union geführt hatten. Und damit nicht genug: PETAs Wissenschaftler setzen sich nun dafür ein, dass der Test auch in Südkorea und Japan abgeschafft wird.

Außerdem hat sich PETA USA erfolgreich dafür starkgemacht, dass die US-Umweltschutzbehörde nun mehr aktive Schritte unternimmt, um die Anzahl der in schmerzhaften Versuchen getöteten Tiere zu reduzieren. Dabei geht es beispielsweise um Tests, bei denen giftige Chemikalien auf die Haut und in die Augen von Tieren aufgetragen werden. Wir arbeiten auch gemeinsam mit der Behörde daran, ihre Anforderungen hinsichtlich Pestizidtests mit denen anderer Länder zu koordinieren. So können Daten, die in einem Land durch nicht-tierische Tests gewonnen wurden, auch in den USA genutzt werden, anstatt Versuche an Tieren durchzuführen. Der Einsatz nicht-tierischer Tests war jahrelang durch Unstimmigkeiten zwischen der Regierung und der Industrie behindert worden. PETAs Wissenschaftler konnten diese Blockade auflösen und beide Seiten an einen Tisch bringen, um die Probleme zu diskutieren.

Glückliche Gewinner

Die Arbeit des RTD rettet tausenden Tieren das Leben, die sonst in Versuchen zur Pestizidsicherheit leiden müssten. Sollte das RTD dieses Jahr den Lush-Preis gewinnen, befänden sie sich in bester Gesellschaft: Schon PETA India wurde für seine Arbeit mit indischen Behörden zum Kosmetiktestverbot ausgezeichnet, ebenfalls das Laboratory Investigations Department von PETA US für seine berüchtigten Kampagnen gegen Organisationen, die Tierversuche durchführen bzw. die Durchführung von Tierversuchen unterstützen. Und auch das PETA International Science Consortium erhielt die Auszeichnung, weil es Unternehmen und Behörden mit Informationen und dem nötigen Knowhow über nicht-tierische Testmethoden versorgt.

Lush Prize 2015 an PETA International Science Consortium

Was ihr tun könnt

Ihr müsst keine Wissenschaftler/-innen sein, um Tierleid zu verhindern! Teilt diese Informationen mit euren Freunden/Freundinnen und eurer Familie, um sie über das Grauen hinter Tierversuchen aufzuklären.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen