Tierversuche

PETA Undercover-Ermittlungen im Zentrum des weltweiten Affenhandels

Update: kurz nachdem PETA diese verstörende Ermittlung veröffentlicht hat, wurden Deployment Medicine International auf unbestimmte Zeit jegliche Verträge entzogen, einschließlich der grausamen Traumastests an Tieren.

Das US-amerikanische National Institutes of Health (NIH) stand schon letztes Jahr im Blickpunkt von PETA, als abscheuliche psychologische Experimente an Affenbabys aufgedeckt wurden. Vielleicht haben sich einige gefragt, woher die Tiere kommen, die später für nutzlose Experimente gequält und getötet werden. Und was sie vorab durchleiden müssen, bevor sie in die Folterkammern der Labore kommen. Dieses Video von PETA USA gibt erschreckende Einblicke.

Das NIH arbeitet mit dieser Firma zusammen und hat Aufträge in Höhe von mehr als 9 Millionen Dollar mit ihr abgeschlossen. Die Bilder zeigen, wie Arbeiter die Affen an ihren Schwänzen greifen, sie versuchen mit Netzen zu fangen und sie rau behandeln.

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Die Tiere leiden unter Stress, Verletzungen werden medizinisch unzureichend betreut, ihnen wird Blut und Rückenmarksflüssigkeit entnommen um es zu verkaufen.

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Hunderte Affen werden in Metall-oder Betongehegen gehalten: Bei Kälte müssen sich zusammenkuscheln um sich gegenseitig zu wärmen, da ihnen keine andere Möglichkeit zur Verfügung gestellt wird, sich aufzuwärmen. Andere werden isoliert gehalten und zeigen stereotype Verhaltensmuster. Die Wasserversorgung funktioniert nicht immer, so dass die Tiere Durst leiden müssen.

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Die Käfige sind dreckig, mit Fäkalien und altem Essen. Ein Affe wurde tot im Käfig gefunden, betäubte Tiere versuchen sich Tests auf Betonboden zu erholen, sind aber so benommen, dass sie übereinander oder in die Metallgitter fallen. Für den Transport auf LKWs stopfen Arbeiter die Tiere regelrecht in Holzkisten, was zu enormer Verzweiflung und Panikführt.

Und dann gab es noch Sweet P, ein Affendame, die 19 Tage mit Artgenossen zusammenbleiben musste, obwohl sie von ihnen angegriffen wurde. Der Ermittler meldete dies, darunter 2 Vorgesetzen, 2 Veterinären und einem Verhaltensforscher. Zwar wurde sie aus dieser Gruppe herausgenommen, doch wurde sie dann 20 Tage isoliert in einem Metallkäfig gesperrt.

Warum all dies? Damit „Wissenschaftler“ sich profilieren und Steuergelder verschwenden können.
Bitte unterstützt unsere Petition gegen die Versuche am NIH sowie die gegen Air France, die einzige große Airline, die noch immer Tiere in Labore transportiert.

Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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