Tierversuche

Hinter den Kulissen der Hundelabore

© PETA France / Animal Testing

Nach den schrecklichen Aufnahmen aus dem Hundelabor der Nationalen Tierärztlichen Hochschule Alfort in Frankreich, liegen uns nun ähnliche Aufnahmen aus der Texas A&M University vor.
Dort  werden ebenfalls  Hunde auf lähmende Muskelerkrankungen gezüchtet, die nur schwer gehen und schlucken können.

An dieser Tierquälerei sind auch „Forscher“ der  University of North Carolina at Chapel Hill, der University of Missouri und der Auburn University beteiligt. Ganze Rudel werden so gezüchtet, dass sie an fortschreitendem Muskelschwund erkranken.

Hundeleid in Texas

Leiter dieser Tierversuche an der  Texas A&M University  ist Joe Kornegay. Hunde werden dort gezielt darauf gezüchtet, verschiedene Arten der Muskeldystrophie (MD) zu entwickeln – unter anderem die besonders schwerwiegende Muskeldystrophie Duchenne (DMD). Die Krankheiten zerstören den Körper der Tiere und führen zu fortschreitendem Muskelschwund und Muskelschwäche. Die Studien an diesen Hunden haben bislang keine Heilmethode oder auch nur eine Behandlungsmöglichkeit hervorgebracht, mit der man die Symptome der Krankheit umkehren könnte.

Im Laufe ihrer schweren Krankheit  schwellen ihre Zungen häufig  an und selbst das Schlucken dünnflüssiger Nahrung gelingt ihnen nur unter größten Anstrengungen. Ihre Kiefermuskulatur ist oft so geschwächt, dass lange Speichelfäden aus ihrem Mund hängen.

Um zu beurteilen, wie stark der Muskelschwund der Tiere bereits ist, hat Kornegay eine grausame Methode entwickelt, die den mittelalterlichen Foltermethoden in nichts nachsteht: Er streckt die Hunde mit einer motorisierten Hebelvorrichtung, um Muskelrisse zu verursachen.

Kornegay arbeitet seit über 30 Jahren daran. Die in seinem Labor mit DMD geborenen Welpen sind bei der Geburt so schwach, dass sie Zusatznahrung benötigen. Mit sechs Wochen verlagern sich ihre Hinterbeine nach vorn und die Tiere können nur noch schwer laufen. Einige können nicht einmal ihren Mund oder Kiefer öffnen.
Es gibt auch ein paar Tiere, die zwar die Krankheit in sich tragen, aber keine Symptome ausbilden. Sie werden als Zuchtmaschinen missbraucht, um noch mehr kranke Tiere zu bekommen.

Alle diese Hunde verbringen ihr ganzes Leben in diesem Labor. Sie haben kein liebevolles Zuhause, sondern müssen sich auf dem kalten Metallboden des Zwingers zusammenkauern.

Was ihr tun könnt

Auch bei unseren direkten Nachbarn in Frankreich finden solche leidvollen Experimente statt. Unterzeichnet unsere Petition, und fordert die Verantwortlichen auf, diese Experimente zu stoppen. Vielversprechende Alternativen stehen schon bereit.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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