Tierversuche

Europäische Chemikalienagentur verspricht Alternativen zu Tierversuchen

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hört endlich auf mitfühlende Forscher und verspricht die Fokussierung auf Alternativen zu Tierversuchen nach langen und anhaltenden Bemühungen von allen PETA Schwesterorganistionen und dem PETA International Science Consortium Ltd.

REACH ist das weltgrößte Testprogramm für Chemikalien und untersteht der ECHA. Seit jeher ist unsere große Sorge, dass die ECHA nicht alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um sicherzustellen, dass Unternehmen die Anzahl der von ihnen genutzten Tiere auch wirklich minimieren. Denn das würde bedeuten, dass tausende Tiere in schmerzhaften, aber absolut überflüssigen, Versuchen sterben.

Nun hat die ECHA jedoch öffentlich bekanntgegeben, die Förderung tierfreier Methoden zu einer Priorität zu machen. Dieser vielversprechende Schritt folgte einerseits auf zwei Entscheidungen der europäischen Bürgerbeauftragten – eine davon als Reaktion auf eine Beschwerde von PETA UK – und andererseits auf eine wegweisende Entscheidung der Widerspruchskammer, für die das Science Consortium instrumentelle Beweise vorgelegt hatte.

Das Science Consortium hat sein Ziel, tierfreie Testmethoden für REACH zu fördern, immer unbeirrt verfolgt. So hat es beispielsweise von Unternehmen eingereichte Testvorhaben kommentiert, Möglichkeiten zur Vermeidung von Tierversuchen vorgetragen und Richtlinien und Dokumente der ECHA überprüft. Zudem nahm das Science Consortium an Treffen von Interessenvertretern teil und setzte sich bei jeder Gelegenheit für tierfreie Testmethoden ein. Doch auch die mitfühlenden Bürger Europas haben eine große Rolle gespielt: Im vergangenen Jahr haben 24.000 Menschen den offenen Brief an die ECHA unterzeichnet, mit dem Appell, mehr gegen das Leid der Tiere zu unternehmen.

Die Anzahl der unter REACH verwendeten Tiere wird in den kommenden Jahren wohl noch einmal stark ansteigen. Deshalb ist es jetzt wichtiger denn je, dass Unternehmen wann immer möglich tierfreie Testmethoden nutzen. Die Wissenschaftler von PETAs Schwesterorganisationen werden die Aktivitäten der ECHA genau unter die Lupe nehmen, um sicherzugehen, dass den Worten auch Taten folgen. Wir werden die ECHA weiterhin auffordern, humane Toxizitätstechniken des 21. Jahrhunderts zu akzeptieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass Tierversuche ausschließlich als letztes verbleibendes Mittel eingesetzt werden.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website des PETA International Science Consortium, PISCltd.org.uk.
Außerdem findet ihr hier konkrete Tipps, wie ihr in eurem Alltag gegen Tierversuche angehen könnt.

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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