Tierversuche

Erfolg: Das Ende für Operationsübungen an Tieren in 9 Ländern

Wenn Ihr wissen wollt, wie man Tierversuche – in Form von Operationsübungen an Tieren – im Medizinstudium in neun Ländern auf drei Kontinenten auf einen Schlag beendet? Dann lest hier weiter.

9 Länder. 3 Kontinente. Und das Leben tausender Tiere gerettet.

Dank unserem Einsatz und Eurer Unterstützung werden veraltete Tierversuche, bei denen Tiere in Chirurgie-Kursen bislang aufgeschnitten und getötet wurden, in neun Ländern künftig voll und ganz eingestellt. Ab sofort kommen im Rahmen der medizinischen Ausbildung in Bolivien, Costa Rica, Ägypten, im Iran, in Jordanien, Mexiko, der Mongolei, Panama sowie Trinidad und Tobago stattdessen naturgetreue Simulationsmodelle des menschlichen Körpers zum Einsatz. Ihr fragt Euch, wie diese Wende möglich war? Durch die Spende von 64 TraumaMan-Simulatoren – hochmodernen Trainingssimulatoren für Chirurgen, die PETA den Ausbildungsprogrammen der einzelnen Länder nun kostenfrei zukommen ließ.

Aufgrund von begrenzten Finanzmitteln war es in der medizinischen Ausbildung dieser Länder bislang nicht möglich, Schulungen nach dem ATLS-Ausbildungskonzept (Advanced Trauma Life Support) mithilfe von modernen Simulationsmodellen durchzuführen – wie dies beispielswiese in den USA und in anderen Ländern heute gängige Praxis ist. Medizinstudenten und junge Assistenzärzte an zahlreichen Krankenhäusern und Universitäten der oben genannten Länder waren daher bislang gezwungen, im Rahmen ihrer Ausbildung Hals, Bauch, Brustkorb und Gliedmaßen von Abertausenden Hunden, Ziegen, Schweinen und Schafen aufzuschneiden.

In Zusammenarbeit mit Simulab Corporation, dem Hersteller des Simulationsmodells „TraumaMan“, und mit finanzieller Unterstützung der McGrath Family Foundation in San Diego, von unseren Unterstützern und von PETA USA ist es PETA nun gelungen, die grausamen Tierversuche in der medizinischen Ausbildung zu beenden und Jahr für Jahr Tausenden von Ärzten die Arbeit mit dem hochentwickelten Simulationsmodell „TraumaMan“ zu ermöglichen. Als naturgetreue Abbildung der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, unter anderem auch mit lebensechten Haut- und Gewebeschichten, Rippen und inneren Organen, rettet das richtungsweisende Ausbildungsgerät das Leben von Mensch und Tier.

Der TraumaMan-Simulator stellt nicht nur eine präzise Abbildung des menschlichen Patienten dar, sondern ermöglicht es den Schulungsteilnehmern zudem, schwierige Eingriffe beliebig oft zu wiederholen, bis diese perfekt beherrscht werden. Zudem hat sich gezeigt, dass sich die Schulung von lebensrettenden Maßnahmen mithilfe des Simulationsmodells effizienter durchführen lässt als durch Eingriffe an lebenden Tieren.

Wie bereits gesagt: Wenn sich Wissenschaft und Medizin von veralteten Tierversuchen verabschieden, profitieren Ärzte, Patienten und letztlich auch die Tiere, deren Leben gerettet wird. Der lebensrettende TraumaMan-Simulator ist ein Paradebeispiel für diese Theorie.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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